E-Mail vom 09.08.2005, 22:33 Uhr, an utopie@rosalux.de  Veröffentlichung am 20.06.2007

Anmerkung: Der Empfang der E-Mail wurde weder bestätigt, noch erhielt ich eine Antwort.

 

Von Werner Grundmann

an Dr. Wolfram Adolphi


           Erneute Bitte um Prüfung der Veröffentlichung eines wissenschaftlichen Beitrags

Sehr geehrter Herr Adolphi,
                                        am 18. Juni 2005 hatte ich der Redaktion von "Utopie kreativ" per E-Mail einen vierseitigen Auszug aus meiner Ausarbeitung "Privatökonomie oder Gemeinschaftsökonomie?" übersandt. Sie hatten mir am 20. Juni 2005, 10:35 Uhr, per E-Mail geantwortet und wegen der Urlaubszeit um ein wenig Geduld gebeten, mir aber versprochen, dass Sie sich in jedem Falle melden. Seitdem warte ich voller Ungeduld.

Mit meinem Schreiben hatte ich um keine Einschätzung meiner Ausarbeitung gebeten, sondern zunächst nur um die Antwort, ob Sie sich für die gesamte Arbeit interessieren, d. h. ob ich Ihnen alle 24 Seiten übermitteln soll. Diese Bitte möchte ich heute erneuern. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass es gerade eine Zeitschrift mit einem solchen Anspruch, wie "Utopie
kreativ" sein müsste, meine Gedanken verbreiten zu helfen - obgleich ich mit meiner grundsätzlichen Kritik am "wissenschaftlichen Sozialismus" über Ihr Ziel hinausschieße.

In den vergangenen Wochen konnte ich nach Hinweisen von Professor Götz Brandt von der Ökologischen Plattform bei der PDS Ergänzungen und Korrekturen an den "Berliner Thesen" vornehmen. Sie umfassen (im Entwurf) nunmehr 36 Seiten. Die beigefügte Datei BTUtopkrea2.doc enthält auf fünf Seiten eine neue inhaltliche Übersicht, einschließlich der Namen der Thesen bzw. der Themen, wozu Schwerpunktaussagen getroffen werden. Die in den Thesen und Anmerkungen getroffenen Aussagen sind teils sehr, sehr deutlich und offen. Mir ist bewusst, dass ihre Veröffentlichung Mut erfordert. Aber es könnte um sehr, sehr viel, vielleicht um alles gehen: um die Weiterexistenz der Menschheit. Unter derartigen Umständen verbietet sich
wohl jedes Taktieren.

Vielleicht haben Sie auch einen Veröffentlichungsvorschlag außerhalb Ihrer Zeitschrift.
Auf ein Honorar würde ich von vornherein verzichten.

Herzlichen Dank für Ihre Bemühungen!
Mit freundlichen Grüssen

Werner Grundmann     Berlin, den 09.08.05, 22 Uhr 30