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Ich bin Diplom-Wirtschaftsmathematiker, heute Einzelwissenschaftler, geb. 1937 in Gornau/Erzgebirge. Nach dem Studium an der Karl-Marx-Universität Leipzig bis 1960 war ich über 40 Jahre lang in Berliner wissenschaftlichen Einrichtungen tätig:1963-1991 an der Bauakademie der DDR, danach im Wissenschaftler-Integrationsprogramm und ab 1994 an der Technischen Universität Berlin, Institut für Soziologie, unter Prof. Dr. Rainer Mackensen. Rentner seit Januar 2000

 

Die nachfolgenden Seiten enthalten eigene Beiträge

zur einheitlichen Lösung der ökologischen und der sozialen Frage

 

Sie sollen der wissenschaftlichen Fundierung und der Suche nach Wegen für den Übergang zu einer nachkapitalistischen Gemeinschaftsordnung dienen. Den Beiträgen liegt die These zugrunde, dass unter den Bedingungen ihrer extremen Verschärfung der Bewältigung der ökologischen Krise das Primat zukommt, um das Überleben der Menschheit zu sichern. Wegen der entstandenen Dominanz des Ökologischen gegenüber dem Sozialen halte ich es für fragwürdig, einen „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ anzustreben.

 

Die heute vorliegenden Ergebnisse entstanden schrittweise in einem Erkenntnisprozess, der sich über Jahrzehnte erstreckte. Mehrere wichtige Zwischenergebnisse mussten verworfen werden. Ein Weg, um zu neuen Aussagen zu gelangen, war die gemeinschaftliche Arbeit an einem komplexen Optimierungsmodell für die Planung der Entwicklung von Siedlungssystemen. Es entstand in den siebziger Jahren. Durch das Einbeziehen des gesamten Wohnungsbestandes eines Siedlungsgebiets leitete sich die Forderung zur Schaffung einer Ökonomie der Reproduktion ab. Aus der Notwendigkeit dieser Ökonomie ergab sich später die Suche nach einer ökologisch orientierten Ökonomie. Letztlich führten die Arbeiten zur Unterscheidung zwischen Wirtschaftlichkeit und Ökonomie. Als Gegenstand der Ökonomie wird die rationelle Befriedigung der Gesamtheit gesellschaftlich bzw. gemeinschaftlich anerkannter Bedürfnisse verstanden. Sie kann unter gemeinschaftlichen Bedingungen am besten realisiert werden.

 

Es zeigte sich, dass die notwendige Unterscheidung nach zwei Ökonomien bereits in der Antike erkannt wurde und dass in den Bürgerstädten des Mittelalters über Jahrhunderte Ökonomie im Sinne von Gemeinschaftsökonomie weitgehend dominierte. Ihre Basis war die Privatökonomie der Kaufleute und Handwerker.

 

Die Gemeinschaftsökonomie könnte das entscheidende Mittel werden, um die ökologische und die soziale Frage im Rahmen einer schrittweise zu schaffenden weltweiten Gemeinschaftsordnung einheitlich lösen zu helfen.

 

Erreichbarkeit des Autors über Email unter wbgrundmann@online.de

 

 

 

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