E-Mail vom 15.06.2008, 18:44 Uhr an info@figu.org und (über Cc:) an de@figu.org

Veröffentlichung am 15.06.2008

 

 

 

Von Werner Grundmann                                                Berlin, den 15. Juni 2008

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Zeiten-Ende 2012?

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                           die „Zeitrechnung des Volkes der Maya [endet] im Dezember 2012“ (vgl. „Magazin 2000plus“, Nr. 256, 2008/8, S. 5). Ich habe mich immer wieder gefragt, welche Bedeutung diese mysteriöse Jahreszahl hat und leider auch keine klare Antwort in den Prophetien von Eduard Meier gefunden. Aus dem genannten neuen Heft des Magazins glaube ich entnehmen zu können, was sich hinter der Jahreszahl verbirgt: das mögliche Zeiten-Ende unserer Menschheit! Sollte entsprechend der im Heft Nr. 252 angekündigten „Erdkatastrophe“ unsere Menschheit bis zum Jahre 2012 ausgelöscht werden, würde sich das Jahr 2013 erübrigen! Dies könnte dann der Fall sein, wenn sich die Negativentwicklung der irdischen Menschheit bis zu einem weltweiten Atomkrieg zuspitzt, wenn also der zeitliche Strang unserer derzeitigen Entwicklung nicht abgebrochen werden kann. Der Einzige, der diese Unterbrechung ermöglichen könnte, ist meines Erachtens Eduard Meier!

 

Das neue Heft Nr. 256 des „Magazin 2000plus“ erschien als Augustheft bereits Mitte Juni, also ungewöhnlich früh, was dafür spricht, dass den Strategen im Hintergrund die Zeit drängt! Dass das neue Heft ca. 15 Tage nach dem Spezialheft Nr. 255 und ca. 10 Tage nach dem Spezialheft Nr. 254 erschien, verweist auf geistige Kapazität, die dem Verlag verfügbar ist.

 

Im Heft Nr. 256 befassen sich mehrere Beiträge mit der Problematik der Vorbereitung eines Nuklearangriffs gegen den Iran. Es geht also genau um das Gegenteil jener (vorgetäuschten) „Normalität“, worüber ich in meiner letzten E-Mail vom 14.06.2008, 01:32 Uhr, schrieb! Besonders informativ ist der Beitrag von E.J. Steele jr. auf den Seiten 56 bis 60 über:

 

Nuklearangriff der USA steht bevor

 

-    Darin heißt es: „Strategie und Planung bestehen schon seit langem in den USA, mittels Atombomben den Iran anzugreifen, denn für einen Angriff mit Bodentruppen haben die USA keine Kapazität mehr.“ (Ebd., S. 56)

 

-    Die Pläne wurden bekannt, nachdem am Karfreitag, dem 21. März 2008, „Dick Cheney in Saudi-Arabien zu Gesprächen auf höchster Ebene mit dem König Abdullah und seinen Ministern“ weilte (vgl. ebd., S. 57). Es seien „Vorkehrungen … gegen nukleare und radioaktive Gefahren“ getroffen worden, „die nach Expertenwarnung das Königreich bei dem möglichen Angriff auf Irans Buschehr-Atomreaktor in Mitleidenschaft ziehen können. So berichtet Okaz, eine der führenden Zeitungen des Königreiches. Die deutsche Nachrichtenagentur dpa berichtete über die entsprechende Berichterstattung der Zeitung.“ (Vgl. ebd.) „Die Originalnachricht von dpa ist“ (nach „einer plötzlichen Nachrichtensperre“) „nicht mehr zugänglich, wurde jedoch vom ‚Baltimore Chronicle’ am 24. März aufgegriffen und ausführlicher berichtet am 25. März.“ (Vgl. ebd.)

 

-    Für einen „US-amerikanischen Angriff auf den Iran“ gibt es „eine Fülle von Beweisen, die von William R. Polk zusammengetragen wurden. W. R. Polk war einer der Spitzen-Assistenten von John F. Kennedy“ (vgl. ebd.). „Ein US-Angriff wird plötzlich erfolgen … und … hat … unvorstellbare Konsequenzen. … innerhalb von 12 Stunden sind bis zu einer Million Iraner tot.“ (Vgl. ebd.) „Die mögliche Opferzahl stammt … aus einer Studie der National Academy of  Sciences, finanziert direkt vom Pentagon“ (vgl. ebd., S. 57/58).

 

-    „Eine andere wissenschaftliche Simulation, die auf Pentagon-Software beruht, war sogar noch genauer und beurteilte die Folgen eines ‚begrenzten nuklearen Angriffs auf die unterirdischen Hauptanlagen des Irans in Esfahan.’: …drei Millionen Opfer, die innerhalb von zwei Wochen nach dem Angriff durch radioaktive Strahlung sterben werden, weitere 35 Millionen werden radioaktiver Strahlung ausgesetzt sein“ (Vgl. ebd., S. 58)  

 

Die beiden Gründe für den „Angriffskrieg“ gegen den Iran sieht der Autor

- erstens in der Schaffung „der Ölbörse auf der Insel Kish“ durch den iranischen Staatschef Ahmadinedjad, wo Erdöl nicht mehr in Dollar, sondern in Euro gehandelt und damit die Stellung des US-Dollars als Weltwährung unterhöhlt wird,

- zweitens im Erdölreichtum des Iran, im Ziel der US-Administration, sich das „Rest-Öl der Erde“ anzueignen (vgl. ebd., S. 59).

 

Abschließend verweist E.J. Steele darauf, dass auch „Rußland … den Verkauf seines Öls umgestellt [hat]. Damit liegen aus der US-Sicht die gleichen Kriegsgründe vor wie im Falle des Irans“ (vgl. ebd., S. 60).

 

Das Fazit des Krieges gegen den Iran sieht der Autor wie folgt:

„Die Bereitschaft der US-Neocons (Neo-Konservative – so auch der Präsidentschaftskandidat John McCain, aber ebenso auch Hillary Rodham-Clinton mit Madeleine Albright im Team oder ein Barack Obama mit Brzezinski in seiner Mannschaft), sich auf einen hundertjährigen Krieg einzustellen, würde mit absoluter Sicherheit eine Zerstörung der gesamten Zivilisation ergeben.“ (Ebd., S. 57)

 

Ausgehend von der existenziellen Gefährdung der Erdenmenschheit stellt deshalb Gregorij Jacovlev auf der Seite 62 der neuen Ausgabe des Magazins die Frage

Amtsenthebung des Präsidenten der USA oder Dritter Weltkrieg?

und fragt auf der Seite 70 weiter:

Bald Atomangriff auf Iran?

 

Letztlich bleibt nach der Durchsicht der Beiträge die Frage offen, wie es möglich ist, dass Regierungen von Weltmächten unter Berücksichtigung ihrer Eigeninteressen das Risiko eines weltweiten Nuklearkriegs und damit die Gefahr der Selbstvernichtung eingehen können. Kann es überhaupt eine Kraft geben, der die  Vernichtung der Menschheit nützt? Eine Teilantwort wird auf der Seite 11 des neuen Magazins in der Vorstellung des Buches „Das Märchen vom gerechten und freien Staat“ von Antonio M. Dorado gegeben. Dort heißt es:

>> Werden wir möglicherweise gar nicht regiert, sondern fremdbestimmt? <<

 

In früheren meiner Arbeiten, insbesondere in den „Religionsthesen“ „Zur Entstehung und Entwicklung der monotheistischen Religionen“, war ich auf die beiden konträren Hintergrundmächte unter „Gott Arus“ und „Gottessohn Aruseak“ eingegangen, die sich zur Sicherung und Ausdehnung der geistigen Herrschaft über die Erdenmenschheit seit Jahrtausenden unter Missbrauch von Erdenmenschen gegenseitig bekämpfen. Offenbar führte die religiös gestützte privatökonomische Strategie von Arus bisher zu größeren Erfolgen als die autoritäre Strategie von Aruseak. Dies könnte aber dadurch korrigiert werden, dass die Menschheit der „äußeren Erde“ getötet wird bzw. evakuiert werden muss, während die Menschen von Agartha der „Inneren Erde“, die „Kontakt mit … dem Ashtar-Command“ haben (vgl. „Magazin 2000plus“, Nr. 252, S. 86), offenbar von Ashtar Sheran alias Aruseak dominiert werden.

 

In den „Religionsthesen“ kam ich zum Ergebnis, dass sich hinter die Spaltung des Islam gleichfalls die beiden Hintergrundgruppierungen verbergen, dass die Sunniten unter der geistigen Führung des Arus stehen, während die Schiiten von Aruseak geführt werden. Analog unterstellte ich, dass es eine Verteilung des Einflusses der Hintergrundmächte innerhalb der USA gibt: Während die „Republikaner“ offenbar „Gottessohn Aruseak“ verpflichtet sind und unterstellen, er sei „Gott“, führt „Gott Arus“ die „Demokraten“. Doch falls diese These zutrifft: Warum geht der derzeitige Präsident der USA, George W. Bush, gegen einen von Schiiten beherrschten Staat vor? Die Antwort ist einfach: Wenn beide Kontrahenten, US-Präsident George W. Bush und der iranische Staatschef Ahmadinedjad, durch die Kräfte des Aruseak beherrscht und geführt werden, lässt sich die Gesamtentwicklung hin zur „Erdkatastrophe“ bestmöglich gezielt steuern! Aruseak nutzt die Völker des Iran und der USA offenbar in ihrer Gesamtheit zum Verfolgen seiner Machtansprüche! Auf diese Weise ist die ganze Erdenmenschheit erpressbar geworden!  

 

Gibt es einen Ausweg aus dem Dilemma? Ja! Es ist der Weg der Wahrheit, der Weg zur Anerkennung der Existenz der Hintergrundkräfte und der grundlegenden Ursachen ihrer Entstehung, der Weg zur einvernehmlichen Auflösung der Strukturen des eigenständigen „Bösen“, der Weg zur Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung! Die Verantwortung, um diesen Prozess einzuleiten, kann nur bei jenen liegen, deren geistige Vorfahren an der ungewollten Entstehung der Fehl- und Negativentwicklung beteiligt waren, sowie bei jenen, die diese Entwicklungen bis heute unbewusst unterstützt haben.

 

Bitte, liebe Mitglieder der FIGU, nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr, damit der „Weg der Wahrheit“ eingeleitet werden kann!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                          Berlin, den 15.06.2008, 18:44 Uhr