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Von Werner Grundmann                                      Berlin, den 13.03.2008

                                                                Veröffentlichung: 13.03.2008

an alle Mitglieder der FIGU

 

        

Zur Idealisierung und Verabsolutierung der Schöpfung

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

           unter dem Titel „Was ist die Schöpfung?“ veröffentlichen Sie auf ihrer Web-Seite

http://www.figu.org/ch/geisteslehre/was-ist-die-schoepfung

einen Auszug aus der „Stimme der Wassermannzeit“ vom Dezember 1993. Mit den nachfolgenden Ausführungen möchte ich zum Nachdenken darüber anregen, inwiefern bestimmte jener im Auszug getroffenen Aussagen idealisiert, verabsolutiert oder gar falsch sein könnten und welche Konsequenzen sich meines Erachtens daraus ergeben. Bei meinen Ausführungen zu bestimmten der Schöpfung zugesprochenen Eigenschaften und Fähigkeiten nutze ich auch eigene Erfahrungen, die ich im Wissen um die geistige Führung aus der höchsten Reingeistebene, PETALE, seit dem Jahre 2002 bewusst sammeln durfte.

 

In hohem Maße fragwürdig oder gar unzutreffend sind für mich alle idealisierenden und verabsolutierenden Eigenschaften, wie „Unfehlbarkeit“, „Allzeitlichkeit“, „Vollkommenheit“ und „Allmacht“, weil sie im Widerspruch dazu stehen, dass sich die Schöpfung und damit auch ihre höchste Reingeistebene im „Werden“ und „unaufhaltsam in Entwicklung“ befindet. Denn wohin entwickelt sich die Schöpfung qualitativ, wenn sie bereits „vollkommen“ und „unfehlbar“ ist, obgleich sie noch viele Billionen Entwicklungsjahre vor sich und noch nicht einmal ihre größte Ausdehnung erreicht hat (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 41, S. 19-23)? Und wieso wird von „Allmacht“ gesprochen, wenn hoch entwickelte geistig negativ dominante Menschen in der Lage wären, die universelle Schöpfung mit Hilfe einer einzigen Teloninbombe (Neutrinobombe) unaufhaltbar mit Lichtgeschwindigkeit zu vernichten (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 41, S. 2-4, und FIGU-Bulletin Nr. 45, S. 18), wenn die Petale-Ebene selbst vor einem achten Anti-Logos warnt (vgl. Billy: „Prophetien und Voraussagen“ Wassermannzeit-Verlag 1982/1996, S. 50-54) und Hinweise auf einen universellen Anti-Logos „der absoluten Zerstörung und Vernichtung“ ernst zu nehmen sind (vgl. ebd., S. 211)? Was bliebe von der „unaufhaltsamen“ Entwicklung der Schöpfung und jener „Allzeitlichkeit“, falls eine Teloninbombe zur Explosion gebracht würde?

 

Die Fragwürdigkeit zur Idealisierung und Verabsolutierung leitet sich auch daraus, weil die Schöpfung frühestens dann ihr höchstes Entwicklungsstadium erreicht haben kann, wenn sie sich zu einem einzigen Geistwesen vereint hat. Doch selbst in der Petale-Ebene existieren noch sehr viele einzelne Geistwesen als Wir-Formen unterschiedlicher „Individualität“ sowie mit unterschiedlich entwickelten Fähigkeiten. Die „Individualitäten“ äußerten sich z. B. im unterschiedlichen Schriften, die aus der Hand von Eduard Meier entstanden, als ihm von verschiedenen Geistwesen das Werk „OM“ aus der Petale-Ebene vermittelt wurde. Aber auch aus eigenen Erfahrungen mit der geistigen Führung aus der Petale-Ebene kenne ich erhebliche Unterschiede, so dass ich teils auf unzureichende Erfahrungen bestimmter Geistwesen in der geistigen Führung von Menschen schließen musste. Weil ich nicht daran verzweifeln wollte, wandte ich mich in drei Fällen gegen meine Überforderung an die Petale-Ebene, indem ich „Botschaften“ bzw. „Beschwerden“ in meinen Computer eingab und diese ausdruckte. Der Text betraf insbesondere die fortwährende „Drängelei“ von Seiten der jeweiligen geistigen Führung, ohne vorher hinreichend inspiriert worden zu sein. Ich bat sogar um einen Wechsel in der Führung, um nicht als Befehlsempfänger, sondern als Mitwirkender agieren zu können. Mein Anliegen nach inspirativen Eingebungen war und ist es, entsprechend meinem Wissensstand eigenständig und aus eigener Überzeugung meinen Anteil am universellen Gemeinschaftswerk zu leisten. Dem wurde auch entsprochen! Bei weitgehender Zurückhaltung meiner „linken geistigen Führung“ (LGK), deren unterschiedliche Signale ich über mein linkes geistiges Gehör empfange, fällt es mir leichter, eigenständig zu arbeiten. Dies widerspricht nicht dem Führungsprinzip, weil Zeitpunkt und Inhalt der Inspirationen letztlich entscheidend sind. Sie erfolgen teils auch über Begriffe, die nicht zu meinem üblichen Wortschatz gehören oder gehörten. Besonders deutlich wurde dies nach dem Inspirieren des Begriffes „Erlösung“ im Mai 2006. Allein schon aus einem solchen für mich unüblichen Begriff kann ich ableiten, dass es sich um Inspirationen handelt. Das gilt auch für bestimmte Anliegen, auf die ich von mir aus niemals kommen würde, etwa im Falle der Anregung zu einem universellen Aufruf. Nützlich war es stets für mich, wenn ich beim Lesen oder Schreiben eines Textes oder gar beim Denken durch Signale unterstützend auf die Richtigkeit und Wichtigkeit einer inhaltlichen Aussage hingewiesen werde. Als erstes Fazit bleibt festzustellen, dass es in Anbetracht der qualitativen Unterschiede der geistigen Führungen aus der Petale-Ebene einfach unzutreffend ist, von „Vollkommenheit“ zu sprechen.

 

Es stellt sich die Frage, wie Idealisierungen und Verabsolutierungen der Schöpfung durch geistig hoch entwickelte Menschen zu erklären sind. Ich vermute, dass diese Überhöhung aus dem „absolut logischen Denken“ resultiert; denn ist es nicht „logisch“, dass Geistwesen, deren Inkarnationen vor über 39 Billionen Jahren irgendwo in unserem DERN-Universum als Menschen lebten (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte [SKB], S. 2548), nach so langer Entwicklungszeit „vollkommen“ sein müssen? Der zeitliche Entwicklungsabstand und die der Schöpfung unterstellte „Folgerichtigkeit“ führen zu einer überzogenen Einstufung der Eigenschaften und Fähigkeiten der am höchsten entwickelten Geistwesen unseres Universums. Doch wenn diese „Folgerichtigkeit“ entscheidend wäre und die „Allmacht“ zuträfe, würde keiner der laut Eduard Meier „dummen“ Erdenmenschen gebraucht werden (vgl. z. B. SKB, S. 3650), um die existenzielle Krise der Erdenmenschheit bewältigen zu helfen – nicht einmal Eduard Meier selbst, dessen Geistform ja „erst“ 86 Milliarden Erdenjahre alt ist (vgl. SKB, S. 2549).

 

Zu den entscheidenden Fehleinschätzungen durch geistig hoch entwickelte Menschen gehört wohl ihre Unterstellung zur Denkweise der am höchsten entwickelten Geistwesen unserer Schöpfung. Ausgehend von der Annahme, dass die „logische Denkweise naturgesetzmäßig“ sei (vgl. „Arahat Athersata“, FIGU 1975, S. 145), verweist Eduard Meier auf die „völlige Logik“ des Universal-Bewusstseins (vgl. SKB, S. 3567). Damit erklärt er das logische Denken in einem sehr weit fortgeschrittenen Entwicklungsstadium in Verbindung mit dem Begriff „Folgerichtigkeit“ zur höchstmöglichen Denkform. Das fast zweieinhalbtausend Jahre alte dialektische Denken von Erdenmenschen wird wegen seiner „Unlogik“ logischerweise gar nicht erst erwähnt! Der Plejare Quetzal hält Eduard Meier für den einzigen „logischen Denker … ausgeprägter Form … auf der Erde“. Doch Eduard Meier treiben die „verdammte Unlogik“ und die „unlogischen Handlungen“ der Erdenmenschen „zum hellen Wahnsinn“! Für Quetzal ist die „unglaubliche Unlogik der Erdenmenschen … in ihrem Grunde“ nicht erforschbar (vgl. SKB, S. 2303)! Eduard Meier und die Plejaren schließen von ihrer bereits außerordentlich hoch entwickelten logischen Denkweise „folgerichtig“ auf das noch höher entwickelte Denken in der Petale-Ebene!

 

Doch was ergäbe sich für die bisher als universell geltenden Gesetze, Gebote und Lehren, wenn die Petale-Ebene schon längst über die Fähigkeit jenes dialektischen Denkens verfügen würde, das vermutlich negativ dominante Intelligenzen im Verlaufe sehr langer Zeiträume der Eigenentwicklung entdeckt und genutzt haben? Und was würde aus einer Überschätzung der Petale-Ebene auf der einen und ihrer Unterschätzung auf der anderen Seite resultieren? Entscheidend ist sicherlich, ob die Beschreibung der Realität bei Einordnung des logischen in das dialektische Denken zu größerer Wahrheitsnähe führt.

 

 

1. Zur Schaffung einer universellen Gemeinschaftsordnung

Bei Bestätigung des Vorrangs der dialektischen Denkweise wäre die Abgrenzung zwischen den universellen Lehren zur Relegeon und Religion fragwürdig! Aus der übergeordneten dialektischen Sichtweise würde es nicht mehr ausreichen, wenn „das Rückverbindende und das Wiederzusammenfügende in harmonischem Einklang stehen … und folgerichtig zusammenarbeiten“ (vgl. SKB, S. 414; vgl. auch SKB, S. 399). Vielmehr müsste erstens das Rekursive in den zeitlichen Gesamtzusammenhang einbezogen werden, woraus sich die Möglichkeit eröffnet, alte Fehler nicht mehr zu wiederholen, wie etwa die seit Milliarden von Jahren ausgeübte Deportationspraxis; zweitens müsste versucht werden, ein wechselseitiges Verhältnis zwischen befähigten Menschen zum hoch und höchst entwickelten geistigen Leben entsprechend den aktuellen Erfordernissen herzustellen und aufrechtzuerhalten. Dies wäre dann sinnvoll, wenn das Fördern geistiger und zivilisatorischer Entwicklung, das Überwinden von Hindernissen und das weitgehende Vermeiden von Fehlern als gemeinschaftliche Aufgabe angestrebt sowie das Voranbringen der universellen Gesamtentwicklung künftig als gemeinschaftliche Aufgabe unter Beteiligung allen bewussten und unbewussten Lebens begriffen wird. Es ginge folglich um die Schaffung einer universellen Gemeinschaftsordnung in Raum und Zeit, wobei eine zwischen den Zivilisationen abgestimmte harmonische Gesamtentwicklung anzustreben wäre und der Fortschritt in der universellen Gesamtentwicklung den Vorrang vor der Eigenentwicklung der einzelnen Zivilisationen hätte. Eine solche Strategie würde jedoch voraussetzen, dass die innere Entwicklung der Lebens- und Produktionsweise einer jeden Zivilisation auf gemeinschaftlicher Basis unter Nutzung der Gemeinschaftsökonomie erfolgt. Erst erfolgreiche Gemeinschaftsentwicklung innerhalb der einzelnen Welten ermöglicht eine zielgerichtete universelle Gemeinschaftsentwicklung.

 

Ein einvernehmliches wechselseitiges Verhältnis im Sinne von Gemeinschaftsarbeit zwischen befähigten Menschen und hoch entwickelten geistigen Intelligenzen wäre vor allem auch zur Bewältigung des schwierigen Übergangs von der kapitalistischen zur nachkapitalistischen Ordnung höchst bedeutsam. Nach den mir bekannten Informationen würde sich unter diesen Bedingungen die Dauer der Übergangsphase von 800 auf 200 Jahren verkürzen! Mittels logischer Denkweise berechnete Eduard Meier eine Übergangsdauer von 800 Jahren. Die mögliche Verkürzung auf 200 Jahre wurde mir aus der Petale-Ebene inspiriert, nachdem ich die Ergebnisse Eduard Meiers stark anzweifelte.

 

Ausgehend von der in der Übergangszeit zwingend notwendigen Dominanz der Bewältigung der ökologischen Krise habe ich in den „Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung“ vorgeschlagen, den Übergang zu einer nachkapitalistischen Gemeinschaftsordnung mit dem Begriff Ökoismus zu kennzeichnen. Als Ökoismus könnte der weltweite Prozess der Aneignung und bewussten Nutzung der Gemeinschaftsökonomie definiert werden, der auf der Basis von Gemeineigentum und Gemeinbesitz erstens das Ziel verfolgt, die vorherrschende kapitalistische Gesellschaftsordnung durch das Verdrängen der Privatökonomie und alle anderen Formen von Konkurrenzökonomien schrittweise abzulösen, der zweitens über die einheitliche Lösung der ökologischen und sozialen Frage den Aufbau einer weltweiten Gemeinschaftsordnung ermöglicht. (Vgl. http://www.bwgrundmann.de/btorig1.htm , Abschnitt 7.4.)

 

 

2. Über inspirative Schranken der Schöpfung

Die Behauptung, die Schöpfung sei „allmächtig“, lässt sich auch durch Schranken in der inspirativen Arbeit der höchsten Ebene der universellen Schöpfung widerlegen. So z. B. ist die Petale-Ebene nicht in der Lage, einen geistig hoch entwickelten Menschen mit ausgeprägter eigener logischer Denkweise, wie etwa Eduard Meier, durch inspirative „Belehrung“ zur dialektischen Denkweise zu führen. Die Ursache liegt offenbar darin, dass das Denken eines Menschen selbst Systemcharakter besitzt, so dass Denkergebnisse, die aus einer anderen Denkweise resultieren, im Sinne der eigenen Denkweise abgelehnt werden. Auf diese Weise kann ein einseitig logisch denkender Mensch bestimmte Ergebnisse aus dialektischer Denkweise nur als „unlogisch“ empfinden und muss sie deshalb verwerfen. Auf direkte Weise und ohne zugespitzte Situationen, die zu existenziellen Gefährdungen führen, sind Veränderungen einer entwickelten Denkweise vermutlich nicht möglich. Eine neue Denkweise sollte deshalb in den ersten Anfängen bereits als Kind erlernt werden. Eduard Meier war jedoch im geistigen Sinne ein Zögling der Plejaren!

 

 

3. Zur Unterwanderung der Schöpfung

Dass die Macht der Schöpfung bei Verletzung von universellen Gesetzen und Geboten durch Menschen unterlaufen werden kann, zeigen die Fehlwirkungen der lebenslangen Deportation von Straftätern auf fremde Welten. Der Plejare Quetzal bezeichnete das Verbannen als „Positivhandeln durch Aussetzen“ (vgl. SKB, S. 2315)! Das Deportieren erfolgte über lange Zeiträume und war ein Verstoß gegen das universelle Gesetz der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse (vgl. „Arahat Athersata“, FIGU 1975, S. 125) im gesellschaftlichen Rahmen, was von agierenden Menschheiten infolge der individualisierten Denkweise nicht erkannt wurde. Die Deportationspraxis führte zum Entstehen von geistig negativ dominierten Welten, von so genannten Dämonien. Dass sich das „Böse“ im Jenseits einer zur Deportation missbrauchten Welt selbst nach Milliarden von Jahren nicht verlor, wissen wir von Eduard Meier (vgl. SKB, S. 2551). In Wechselwirkung zwischen den negativ dominanten geistigen Intelligenzen entstand eine zwar sehr langsame, jedoch tendenziell hinreichende Negativentwicklung in den geistigen Bereichen der Deportationsplaneten. Nach der Schaffung von Inkarnationsmöglichkeiten übertrug sich die Negativentwicklung aus den jeweiligen geistigen Bereichen auf den gesamten Planeten.

 

Doch die negative geistige Dominanz auf den Deportationsplaneten war zugleich die Voraussetzung für das spätere aggressive Verhalten der sich auf den Planeten entwickelnden Menschheiten. Über „8 Milliarden Jahre hinweg gab es immer wieder Stunk“. Eduard Meier spricht von „entarteten“ Völkern, die sich im Universum ausbreiteten. (Vgl. SKB, S. 2551)

 

Die Geburt neuer Weltraummonster vollzieht sich heute auf der Erde! Sie wird möglich, weil die Menschheit privaten Reichtum zulässt, der bereits zur  Kommerzialisierung der Raumfahrt geführt hat. Am 1./2. März 2008 berichtete die „Berliner Zeitung“ in einem zweiseitigen Beitrag von Nina Rehfeld über die Kommerzialisierung der Weltraumfahrt unter der Nutzung russischer Weltraumtechnik. „Fünf Touristen hat der Amerikaner Eric Anderson bereits mit einer Sojus-Rakete ins Weltall geflogen. Der sechste startet im Oktober.“ „Seit 2001 verkauft er mit seiner Firma Space Adventures Flugreisen zur internationalen Raumstation ISS“. Der Flug des „nächsten Hobby-Astronauten … ist für den 12. Oktober 2008 geplant und kostet 30 Millionen Dollar. ... Als nächstes will er Touristen zum Mond schicken. 2011 wollen die Russen eine neue Sojus-Rakete starten, die Platz für einen Kommandanten und zwei Gäste bietet und den Mond umrunden soll. Ticketpreis: 100 Millionen Dollar pro Platz.“ Doch der Geschäftsmann Eric Anderson denkt schon weiter: "Wir konnten bis heute hier leben und womöglich geht das noch ein paar Jahrzehnte, aber irgendwann müssen wir uns von der Erde fortbewegen und den Weltraum kolonialisieren." Er spricht nicht vom Kolonisieren, sondern vom „Kolonialisieren", vom Erobern fremder Welten! Eine Gesellschaft, die Privatbesitz an Natur zur privaten Bereicherung in großem Maßstab und zu Lasten der Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen zulässt, ist dazu prädestiniert und verurteilt, fremde Welten erobern zu müssen! Es sind die gesellschaftlichen Bedingungen auf der eigenen Lebenswelt, es sind das dominante Privateigentum an Produktionsmitteln, der Privatbesitz an Natur sowie die diesen gesellschaftlichen Bedingungen entsprechende gewinnorientierte Privatökonomie, die ab einem bestimmten wissenschaftlich-technischen Entwicklungsstand eine Gesellschaft „entarten“ und Weltraummonster gebären lässt, die die schöpfungskonforme universelle Entwicklung unterwandern. Eine solche Fehlentwicklung kann von der „allmächtigen“ Schöpfung offenbar nur bedingt beeinflusst werden.

 

Die von den Deportationsplaneten ausgehende parallele universelle Eigenentwicklung zum Negativen hat über Milliarden von Jahren auch die Erde erreicht. Sie wurde von den Vorfahren der Plejaren vor rund zwanzig Millionen Jahren gleichfalls zur Deportation von Straftätern missbraucht (vgl. SKB, S. 2551). Doch „erste ausserirdische Menschen dürften auf unserem Planeten bereits vor 120 oder sogar vor mehr als 230 Millionen Jahren in Erscheinung getreten sein“ (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 40, S. 1).

 

Für die Existenz von Menschen vor mehreren Hundert Millionen Jahren auf der Erde gibt es archäologische Beweise, so z. B. das so genannte Mascoupin-Skelett, das in einer 320 bis 286 Millionen Jahre alten Kohleschicht im Bundesstaat Illinois in den USA gefunden wurde (vgl. Cremo/Thompson: „Verbotene Archäologie“ bettendorf, 1994, S. 346), oder jener Hammer mit einem Holzstiel, der in einem Gestein eingeschlossen wurde, das vor 505 bis 438 Millionen Jahren entstand (vgl. Luc Bürgin: „Geheimakte Archäologie“, bettendorf, 1998, München, S. 195-198). Die Erde wurde vermutlich bereits von Anfang an als Deportationsplanet missbraucht, was zur irdischen Negativentwicklung geführt haben dürfte. Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt werden kann, könnte sie das gesamte Universum existenziell gefährden!

 

Eduard Meier hat als geistig außerordentlich hoch entwickelter Mensch die Möglichkeit zu überprüfen, ob bestimmte jener aggressiven Völker, die vor vielen Milliarden Jahren von seinen geistigen Vorgängern geschaffen wurden (vgl. SKB, S. 2549), bereits damals unter kapitalistischen Verhältnissen lebten und deshalb „entarteten“. Als geistiger Nachfolger kann er für die Vergehen seiner geistigen Vorgänger zwar nicht verantwortlich gemacht werden; doch er könnte Einsicht zeigen, dass mit dem Wissen und Denken der heutigen Zeit die Deportationspraxis ein Verstoß gegen ein universelles Gebot war. Eduard Meier könnte in seiner heutigen Inkarnation seinen Anteil zur Verbreitung der Ideologie des lebenslangen „Wegsperrens“ übernehmen und den Plejaren empfehlen, ihre Deportationspraxis einzustellen. Alle von ihnen in den vergangenen Jahrhunderten deportierten noch lebenden Plejaren sollten zurückgeführt werden,  einschließlich der in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts deportierten letzten Gizeh-Intelligenzen (vgl. SKB, S. 1341). Im Übrigen bekannte sich Eduard Meier dazu, dass der „fehlbare Mensch … trotzdem ein Glied der Gesellschaft bleibt“ (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 52, S. 3)!

 

 

4. Zur Existenz von Dämonien als eigenständige Schöpfungen

Ausgehend von den universellen und irdischen Erfahrungen zur Existenz von Dämonien endet die „Allmacht“ der Schöpfung irgendwo innerhalb der Bereiche negativer geistiger Dominanz! Die Eigenentwicklung von Dämonien ist durch die universelle Schöpfung vermutlich nicht direkt beeinflussbar. Mehr noch: Die Behauptung, wonach es neben der Schöpfung „keine andere Schöpfung .. in ihrem Universum“ gibt, ist für derartige Welten offensichtlich unzutreffend! Geistig negativ dominierte Welten verhalten sich im gesunden Organismus des Universums wie Viren in einem Körper, die sich vermehren und den Körper zerstören können, wenn die Gegenwehr ausbleibt oder nicht hilft. Der Vergleich ist aber insofern nicht voll zutreffend, weil die geistig negativ dominierten Welten von geistigen und inkarnierten Intelligenzen geführt und beherrscht werden, die durch Nutzung wissenschaftlich-technischer Erkenntnisse gezielt gegen positiv dominierte Welten vorgehen können. Das Wissen und die Fähigkeiten einer negativ dominanten führenden Intelligenz zur Herstellung einer Neutrinobombe könnte im Falle der Zuspitzung unüberbrückbarer Widersprüche die Existenz des gesamten Universums gefährden. Wenn ein solcher Fall eintritt, kann die existenzielle Gefahr für unser Universum nicht gegen die Kräfte des Negativen aufgehoben werden. Dann gilt es, eine einvernehmliche Lösung zwischen allen beteiligten Seiten zu finden und jene Grundübel zu beseitigen, die zur Entstehung der Dämonien führten. Erst dann können die Dämonien schrittweise abgestimmt aufgelöst werden!

 

Für die Existenz von negativ dominierten an die Erde gebundenen geistigen und inkarnierten Mächten, also einer Dämonie, spricht außerordentlich viel. Allein die negative universelle Ausnahmestellung der Erde als „Kriegsplanet“ verweist auf diesen Umstand (vgl. SKB, S. 2654/2655)!

 

Dass es sich bei der Erde um eine eigenständige negativ dominierte Schöpfung handelt, zeigen beispielsweise die während der kriegerischen Auseinandersetzungen mit Atlantis und Mu unter Arus schöpfungswidrig genmanipuliert gezeugten „Giganten, Titanen und Zyklopen“, die „oft großen und machtgierigen Herrschern [dienten]“ und „ganz besonders für Kriegszwecke“ eingesetzt wurden. Die „Größten und Bösartigsten [erreichten] an die zwölf Meter... Man ließ sie aussterben oder tötete sie, wenn sie zu bösartig waren“ (vgl. SKB, S. 57, 1026/1027; vgl. auch „OM“, Wassermannzeit-Verlag 1987, S. 114/115)! Dies war zu einer Zeit, als ein erster Henok, einer der geistigen Vorgänger von Eduard Meier, 326 Jahre unter Arus wirkte (vgl. „OM“, S. 137)!

 

Die Existenz von negativ geistiger Dominanz dürfte auch der Grund dafür sein, warum die Plejaren keine technischen Möglichkeiten haben, sie nachzuweisen. Die Schwierigkeiten der Plejaren ergeben sich vermutlich deshalb, weil sie von den üblichen Voraussetzungen ausgehen, die für positive, nicht aber für negativ dominierte Welten zutreffen. Aus diesem vermuteten Unterschied entfällt wohl prinzipiell die Möglichkeit des Einwirkens der „Guten“ in die geistigen Bereiche der „Bösen“.

 

Dass Schranken für positiv dominante Geistwesen im Einflussbereich von Dämonien bestehen, zeigt mir auch meine eigene Erfahrung. Wenn ich in Verbindung mit der Veröffentlichung neuer Ergebnisse spüre, dass bestimmte negativ dominante Kräfte auf meine familiäre Umgebung einwirken, so dass gesundheitliche Probleme entstehen, dann hat meine geistige Führung aus der Petale-Ebene (meine „linke geistige Führung“) keine Möglichkeit, die Einwirkungen zu neutralisieren, wohl aber die höchste Ebene der irdischen Schöpfung, die ich inzwischen als meine „rechte geistige Führung“ akzeptiere. Ihre Signale empfange ich mit meinem rechten geistigen Gehör. In mehreren Fällen wurde ich von meiner „linken geistigen Führung“ auf Angriffe gegenüber meiner Frau aufmerksam gemacht, damit ich mich zu ihrem Schutz mit einer Bitte an meine „rechte geistige Führung“ wende. Es dauerte allerdings einige Zeit des Leidens meiner lieben Frau, bis ich die Hintergründe und den Zusammenhang begriff!

 

Die vergebliche Suche nach dem Gott der Erdenmenschheit, die zur Behauptung von Eduard Meier und den Plejaren führte, Gott sei „imaginär“ (vgl. z. B. Sonder-Bulletin Nr. 5, S. 3), ist offenbar ebenfalls daraus zu erklären, dass die Plejaren mit ihren technischen Möglichkeiten zum dominant Negativen einer geistigen Intelligenz nicht vorzudringen vermögen. Vermutlich haben hoch entwickelte negativ dominante geistige Intelligenzen einen analogen geistigen Schutz wie ihn Eduard Meier selbst hat. Ein Nachweis, wer sich hinter dem Gott der Erdenmenschheit und dem Gottessohn verbirgt, kann wohl nur historisch geführt werden. Jedoch lehnen die Plejaren historische Untersuchungen aus streng logischen Gründen als unnütz ab. Deshalb äußern sie sich teils abfällig zu historischen Forschungen der Erdenmenschen, ohne zu erahnen, dass sie sich selbst in einer Falle des Logischen befinden (vgl. z. B. SKB, S. 3650)!

 

 

Ich hoffe, liebe FIGU-Mitglieder, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen „Zur Idealisierung und Verabsolutierung der Schöpfung“ neue Anregungen zum Nachdenken und zur Unterstützung der wahren Mission von Eduard Meier geben konnte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                 Berlin, den 13. März 2008, 00:30 Uhr

 

 

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