E-Mail vom 24.01.2008, 01:53 Uhr, an redaktion@jungewelt@online.de

Veröffentlicht: 24.01.2008

 

 

 

Werner Grundmann                                                                           Berlin, den 24.01.2008

... 

 

Tageszeitung junge Welt

Redaktion

Torstraße 6

10119 Berlin

 

Breite Nutzbarmachung der Raumenergie

– Rundbrief an Politiker, Wissenschaftler und Autoren der Linken –

 

 

Liebe Mitstreiter der Redaktion der jungen Welt,

           in Ihrem Dossier „Umwelt, Erde, Mensch“ haben Sie sich in den vergangenen Jahren in zahlreichen Beiträgen dem Klimawandel gewidmet, den Sie zu Recht als „Angriff auf die Biosphäre“ bezeichnen. Ich selbst habe mich als Wirtschaftsmathematiker und ehemaliger Mitarbeiter der Bauakademie der DDR nach der Wende im Rahmen des Wissenschaftler-Integrationsprogramms zunächst mit ökologisch orientierter Ökonomie befasst, später mit der einheitlichen Lösung der ökologischen und der sozialen Frage unter nachkapitalistischen Bedingungen. Meine Ergebnisse liegen seit dem Jahre 2007 in Form der

Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung“

im Internet im Umfange von 70 Seiten zum Download veröffentlicht vor unter

http://www.bwgrundmann.de/btorig1.htm

 

Ebenso abrufbar sind im Umfange von zehn Seiten die "Erkenntnisse aus den Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung“ unter

http://www.bwgrundmann.de/erk_bt.htm

 

Die entscheidende Aussage aus den Berliner Thesen ist wohl, dass Ökonomie und Wirtschaftlichkeit nicht gleich gesetzt werden dürfen, dass Wirtschaftlichkeit insbesondere als Privatökonomie (Friedrich Engels) und „wahre“ Ökonomie im ökologisch orientierten Sinne als rationelle Bedürfnisbefriedigung unter gemeinschaftlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verstehen ist, als Gemeinschaftsökonomie.

 

Auf diese Betrachtungsweise mache ich aufmerksam, weil es einen engen inhaltlichen Zusammenhang zu meinem eingangs genannten Anliegen der breiten Nutzbarmachung der Raumenergie gibt.

 

Der Begriff Raumenergie ist in der breiten Öffentlichkeit kaum bekannt, obgleich jene Fachleute, die sich mit der Nutzbarmachung der Raumenergie befassen, von einem beginnenden Zeitalter der Raumenergie sprechen. Diese Diskrepanz hat einen weit reichenden politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Hintergrund. Die Existenz der Raumenergie wird verschwiegen, obgleich seit Jahrzehnten hunderte Wissenschaftler und Ingenieure auf der ganzen Welt an ihrer Erforschung und Nutzbarmachung arbeiten und erst Erfolge vorliegen. Es gibt bereits Geräte, die unter Nutzung der Raumenergie ohne Verbrennungsprozesse fast kostenlos und mit geringem Wartungsaufwand ununterbrochen arbeiten! Das aber ist großer „Nachteil“! Weil Raumenergie nichts kostet, kann man von ihrer Nutzung nicht profitieren, d. h. die breite Nutzbarmachung der Raumenergie würde in kürzester Zeit die Existenz der profitablen Energiekonzerne untergraben!

 

Die Existenz der Raumenergie ist so wenig bekannt, dass nicht einmal der Name auf der Energiepolitischen Konferenz der LINKEN vom 2. bis zum 4. November in Hamburg erwähnt wurde!

 

In den vergangenen Wochen habe ich mich in Schreiben an eine Reihe von Politikern der Linken gewandt, um die Notwendigkeit der breiten Nutzbarmachung der Raumenergie zu verdeutlichen. Nachdem ich neue brisante Informationen zur Problematik Raumenergie im Internet fand, entschied ich mich am 21. Januar 2008, einen "Rundbrief an Politiker, Wissenschaftler und Autoren der Linken" zu schreiben und diesen zu verbreiten. Den zweiseitigen Rundbrief füge ich meiner E-Mail in Form der Datei RaumenergieRundbr.doc heute bei.   

 

Den Rundbrief versandte ich bereits per E-Mail

- an die Mitglieder des Parteivorstandes der LINKEN, an die Genossen Gregor Gysi, Oskar Lafontaine,  Hans-Kurt Hill, Klaus Ernst, Norman Paech, Ulrich Maurer und Wolfgang Methling,

- an die Genossen Manfred Wolf, Götz Brandt und Marko Ferst von der Ökologischen Plattform bei den LINKEN,

- an den Vorsitzenden bzw. die Mitglieder des Parteivorstandes der Europäischen Linkspartei, Genossen Lothar Bisky, Genossin Christiane Reymann und Genossen Helmut Scholz,

- an die Mitglieder des Europäischen Parlaments, Genossin Sarah Wagenknecht  und Genossen André Brie,

- an die Mitglieder des Vorstandes der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Genossin Evelin Wittich, Genossen Dieter Klein und Genossen Michael Brie,

- an die Genossinnen Katrin Lompscher und Dagmar Enkelmann sowie letztlich

- an Genossen Bernd Brouns, den Referenten für Umweltschutz und Energiepolitik der Fraktion DIE LINKE im Bundestag.

 

Meine Absicht ist es, dass sich die Genossinnen und Genossen hinreichend Wissen aneignen, um für politische Entscheidungen zur breiten Nutzbarmachung der Raumenergie kompetent zu sein und öffentlich dafür einzutreten. Sie sollten Entscheidungen fällen, um Kontakt zur Deutschen Vereinigung für Raumenergie (DVR) aufzunehmen und deren Arbeit soweit wie möglich zu unterstützen. Es sollte eine gemeinsame Strategie der breiten Nutzbarmachung der Raumenergie erarbeitet werden. 

 

Zur Vorbereitung dieses möglichen Kontaktes schrieb ich an den Ehrenpräsidenten der DVR, Prof. Dr. Josef Gruber, einen längeren Brief, um das objektiv gegebene Interesse der deutschen Linken an der breiten Nutzbarmachung der Raumenergie zu verdeutlichen.

 

Meine Bitte an Sie ist, dass Sie ausgehend von dem im Rundbrief gegebenen Hinweisen meine Position kritisch überprüfen und dass Sie entscheiden, ob sich die Redaktion der jungen Welt entschließen kann, die breite Nutzbarmachung der Raumenergie mit Beiträgen von Politikern und Fachleuten zu unterstützen.

 

So wie die Nutzbarmachung der Gemeinschaftsökonomie zur Überlebensökonomie werden könnte, könnte die Nutzbarmachung der („umweltneutralen“) Raumenergie zur Überlebensenergie werden!

 

Im Übrigen ist der Rundbrief auch über die zweite Ebene meiner Homepage einsehbar:

http://www.bwgrundmann.de/ebene2.htm

 

 

Herzlichen Dank für Ihr Bemühungen!

Mit solidarischen Grüßen

 

Werner Grundmann                  Berlin, den 24.01.2008, 01:53 Uhr