E-Mail vom 07.02.2008 an w.methling@dielinke.landtag-mv.de sowie (über Cc:) an ca. 20 weitere linke Politiker, Wissenschaftler und Redaktionen            

Veröffentlichung am 07.02.2008 

 

   

 

Werner Grundmann                                                            Berlin, den 06./07.02.2008

 

 

Parteivorstand DIE LINKE

Umweltpolitischer Sprecher

Prof. Dr. Wolfgang Methling

 

Fraktion DIE LINKE

im Landtag Mecklenburg-Vorpommern

 

 

Erster Raumenergie-Kongress in Wien am 22./23. Juni 2007

 

Sehr geehrter Genosse Methling,

                       im Bemühen, zum Stand der Nutzbarmachung der Raumenergie zu zuverlässigen Informationen zu kommen, fand ich im Internet außerordentlich wertvolle Informationen vom ersten Raumenergie-Kongress in Wien. Er wurde mit internationaler Beteiligung, 200 Besuchern und 15 Referenten am 22. und 23. Juni 2007 von der Österreichischen Vereinigung für Raumenergie (ÖVR) im Naturhistorischen Museum in Wien zum Thema „Raumenergie und physikalisch nicht erklärbare Phänomene“ veranstaltet. Der „vormalige Präsident der Deutschen Vereinigung für Raumenergie, Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Josef Gruber“, ist „Ehrenmitglied“ des ÖVR.

 

Auf dem Kongress zeigte der österreichische Ingenieur Wilhelm Mohorn „eine praktische Anwendung zur Nutzung der Raumenergie“. Er ist Forscher und Erfinder des Mauertrockenlegungssystems Aquapol und zugleich der Präsident der ÖVR. „Für seine funktionale Grundlagenforschung wurde er 1995 mit der ‚Kaplanmedaille’ ausgezeichnet“, der „höchsten Auszeichnung für Forscher und Erfinder in Österreich.“ Die Aquapol-GmbH ist seit 1985 „mit seiner CO2-freien Raumenergie-Technologie zur Gebäudetrockenlegung“ Vorreiter zur Nutzung der Raumenergie (vgl. http://www.aquapol.at ). Aquapol hat europaweit zur Mauerentfeuchtung 36.000 Geräte eingesetzt, u. a. für einen Trakt des ungarischen Parlaments. Das „Mauerwerk wird weder durchgeschnitten, nicht chemisch injiziert, noch wird Fremdstrom verwendet“. Unter der Internet-Adresse von Aquapol wird das „physikalische Wirkprinzip des AQUAPOL-Gerätes“ erläutert. Eine polnische Jury für Denkmalpflege zeichnete am 07.11.2006 die Aquapol-Methode mit dem „Grand Prix“ der 11. Fachmesse für Denkmalpflege aus! Firmengründer Wilhelm Mohorn wurde am 17.01.2008 in den „Bundessenat des Senats der Wirtschaft“ berufen (vgl. http://www.pte.at/pte.mc?pte=080117019 ) .

 

Weitere wichtige Informationen zum ersten österreichischen Raumenergie-Kongress finden sich in der „Kongress-Mappe“, die als Datei congress-map.pdf von http://www.aquapol.at/scripts/print/page.php aus im Umfang von 24 Seiten und 2,84 MB zum Herunterladen zur Verfügung steht. Zudem werden Hinweise auf Videos und Literatur gegeben. Die Datei füge ich meiner E-Mail bei.

 

Im ÖVR-Kongressband stellen sich vor:

-          die Deutsche Vereinigung für Raumenergie (DVR):  www.dvr-raumenergie.de

-          die Schweizerische Arbeitsgruppe für Freie Energie (SAFE): www.safeswiss.org

-          die Österreichische Vereinigung für Raumenergie (ÖVR): www.oevr.at

 

Im Kongressband wird u. a. in kurzen Übersichten mit Abbildungen auf folgende Vorträge eingegangen:

- Ing. Wilhelm Mohorn: „Die Manifestationen der Raumenergie/’unerklärliche’ Phänomene“

- Dr. rer. nat. Thorsten Ludwig: „Ein Überblick über die Raumenergie-Technologie“

- Prof. Dr. L. I. Szabo: „Energiemaschinen EBM“ (Magnetmotoren erzeugen Energie durch Bewegung)

- Ing. Norbert Willmann: „Energieübertragung nach Tesla“

- Dr. Peter Kümmel: „Energiephänomene um den Kreisel“

- Wilhelm Mohorn: „Die Aquapol-Raumenergietechnologie

- Prof. K. E. Lotz: „Physikalische und chemische Phänomene im Raumenergie-Empfangsraum und in anderen Bereichen des Aquapol-Systems“

- Prof. Dr. Dr. Dr. h. c. Josef Gruber: „Auswirkungen und Zukunft der Raumenergie-Technologien (RET)“

 

„Kongress-Teilnehmer unterzeichneten ein Kommunique, welches an den Umweltminister zwecks Förderungsmöglichkeiten im Zuge des Regierungsprogramms zum Thema Klimaschutz gerichtet“ ist.

 

 

Unter http://www.aquapol.at/scripts/print/page.php steht ferner ein vierseitiger Beitrag des Wiener freiberuflichen Journalisten Peter Schneider als Datei congress-article.pdf zum Download im Umfange von 100 KB zur Verfügung. Er schreibt über >> Energie „aus dem Nichts“ und „Wasser als Treibstoff“ <<. Auch diese Datei füge ich meiner heutigen E-Mail bei. Peter Schreiber geht auch auf  prinzipielle Fragen ein. Er spricht von „Wasserzeit“ im Wassermannzeitalter und von der „Stunde der Raumenergie“. Das „Wissen oder der Grad des Nichtwissens entscheiden darüber, welchen Energieweg die Welt in der Zukunft beschreiten wird.“ Er verweist auf Verfahren, aus denen mehr Energie herauskommt, als hineingesteckt wird, so z. B. auf einen Generator, den der Ungar Prof. L. I. Szabo entwickelt hat und dessen Einsatz sich bereits nach zwei Jahren amortisierte. Ferner sei es möglich, durch eine „spezielle Form von Elektrolyse“ ein „hochbrennbares Gas zu gewinnen“, und zwar aus  einem Liter Wasser 1600 Liter Gas! „Das neue Gas … explodiert nicht, es implodiert … und hinterlässt nach der Verbrennung (Implosion) nur den Grundstoff, aus dem es gemacht wurde: Wasser in Tropfen oder als Dampf.“ „Und es kostet soviel wie eben Wasser kostet und ein bisschen Strom.“ Investitionen des neuen „Powergases“ würden sich in neun Monaten bereits amortisieren. Danach könne man mit „freier Energie“ leben“! Als „neue Energieträger“ bezeichnet er Raumenergie, freie Elektrizität und Wasser. Dank „Ing. Wilhelm Mohorn und Aquapol“ sei „der Anfang … auch in Österreich jetzt schon gemacht!

 

Der erste Raumenergie-Kongress in Wien zeigt,

-   dass erstens die Nutzbarmachung der Raumenergie zumindest in der Mauerwerkstrockenlegung bedeutsame Fortschritte und in Österreich staatliche Anerkennung erzielt hat,

-   dass zweitens neben der Nutzung von Raumenergie von weiteren neuen Energiequellen gesprochen werden sollte, die zu ökologisch neutraler Energiegewinnung führen und in absehbarer Zeit die weitere Belastung unserer Lebenswelt stoppen könnten.

 

Auch in Wien hat sich der gesellschaftspolitische Charakter der Durchsetzung „neuer Energie“ gezeigt. Deshalb sollte die LINKE die breite Nutzbarmachung „neuer Energien“ in ihr Programm aufnehmen, propagieren und politisch unterstützen.

 

Mit solidarischen Grüßen

 

Werner Grundmann                Berlin, den 07.02.2008, 00 Uhr 48