E-Mail vom 14.06.2008, 01:32 Uhr, an info@figu und (über Cc:) an de@figu.org

Veröffentlichung am 15.06.2008

 

 

 

Von Werner Grundmann                                                Berlin, den 13./14. Juni 2008

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Vortäuschen von Normalität oder Nichterkennen des Anormalen?

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                           am 12. Juni 2008 übernahm ich aus dem Internet das FIGU-Bulletin Nr. 64 vom Juni 2008. Obgleich die Beiträge – einzeln gesehen – wertvoll sind, bin ich vom neuen Bulletin enttäuscht, weil Ihre Grundhaltung als FIGU unverändert ist. Unter der Führung von Eduard Meier verfolgen Sie weiterhin Ihren üblichen Weg und negieren die Existenz von Hintergrundkräften, die die Erdenmenschheit für ihre Zwecke, für ihren Machterhalt und ihre Machtausdehnung geistig beeinflussen. Weil diese Kräfte selbst für die Plejaren nicht direkt nachweisbar sind, kann es sie „logischerweise“ auch nicht geben! Bestimmte Erdenmenschen müssen folglich die „Bösen“ sein! Währenddem lehrt die FIGU den Erdenmenschen das Gute und das Wahre. Doch damit täuscht sie bewusst oder unbewusst Normalität vor! Denn inzwischen treiben die ferngelenkten Politiker und Militärs der USA und Israels ihre „Kriegsplanung am Schreibtisch“ gegen den Iran vorantreiben (vgl. „Berliner Zeitung“ vom 13.06.2008, S. 4). „US-Kampfbomber sollen aus der Luft angreifen. Israelische Jets nehmen sich die Nuklearanlagen vor. Chaos bricht aus. …  Als wahrscheinlicher Termin einer solchen Aktion gilt die Zeit zwischen der Präsidentschaftswahl in den USA und der Amtseinführung von Bushs Nachfolger. Da hat George W. Bush nichts mehr zu verlieren. Und sollte doch nicht alles plangerecht laufen, kann der Nachfolger alle Schuld auf ihn schieben.“ Dies stimmt zeitlich überein mit den Informationen aus dem Artikel von Helmut Schaffer über „Die Innere Erde“ im „Magazin 2000plus“, Heft Spezial 14/252, S. 84-89, in dem eine „Erdkatastrophe“ angekündigt wird, die nichts weiter ist als ein raffiniert eingefädelter weltweiter Atomkrieg! Entsprechend diesem Artikel müsste die „abschließende Endphase in der Umgestaltung der Erde“ im Jahre 2008 beginnen (vgl. ebd., S. 84 u. 88)! Der „Artikel beinhaltet die Wiedergabe einer Tonbandaufnahme vom 14. Oktober 2003 von Doris Honegger Zimmermann“, die „in Kontakt mit einem Mitglied des Ashtar-Command“ steht (vgl. ebd., S. 84)! Es gibt eine zeitliche Übereinstimmung! Hinter alldem dürfte sich Ashtar Sheran selbst verbergen – falls er in den achtziger Jahren im DAL-Universum den Angriff auf die Welt von Asket doch überlebt hat (vgl. SKB, S. 2407)!

 

Was in der „Berliner Zeitung“ vom 12.06.2008 von Martina Doering in einem kurzen Artikel prägnant zusammengefasst wurde, könnte am Jahresende zum Beginn jener „Erdkatastrophe“ werden, die Helmut Schaffer im „Magazin 2000plus“ im März 2008 angekündigt hat! Aber so schlimm wird es ja nicht kommen! Eduard Meier äußerte sich in den SKB auf der Seite 3749: „Noch drohen ja die Jahre 2006, 2010, 2011 und 2012, in deren Verlauf weltweite Kriegshandlungen ausgelöst werden könnten, doch ich hege immer noch den Gedanken, dass durch irgendwelche Umstände sich das ganze doch noch einrenken und solche Kriegsgeschehen vermieden werden können.“ Hoffentlich bezieht er in seine Erwartungen die eigenen Aktivitäten mit ein!

 

Wenn ich vom „Vortäuschen von Normalität“ spreche, dann meine ich die Widersprüchlichkeit zwischen der Wahl der Themen im neuen FIGU-Bulletin und der Ignoranz gegenüber der sich offenbar vollziehenden (gesteuerten) apokalyptischen Entwicklung. Diese Widersprüchlichkeit äußert sich auch im Detail:

 

-    Während die FIGU offenbar erwartet, dass die eigenen Beiträge von vielen Interessierten gelesen werden, wie jener von Guido Moosbrugger über „Das Generationen-Raumschiff“ im Spezial 14/252 des „Magazin 2000plus“, S. 80-83, werden die beiden folgenden Artikel im selben Heft mit der fundamentalen Aussage zur Existenz der „Inneren Erde“ und zur „Erdkatastrophe“ ignoriert! Auf Fragen zu dieser Problematik hält sich die FIGU zurück! Doch wie vereinbart sich dies mit der Mission der FIGU zur Wahrheitsverbreitung? Besteht nicht die Gefahr, dass die FIGU unglaubwürdig wird?

 

-    Ich schätze Hans-Georg Lanzendorfer als einen der besten Autoren der FIGU, auch seinen Beitrag im neuen FIGU-Bulletin. Dennoch stellte ich mir nach dem Lesen seines Beitrags die Frage, ob es zurzeit nichts Wichtigeres zu schreiben gibt, und ob er – wie andere FIGU-Mitglieder wohl auch – verlernt hat, in der Einheit von Positiv und Negativ, von Gut und Böse zu denken. Ich vermisse eine Reaktion auf das Buch „Neutrino Power“, das bereits in der zweiten Auflage beim Argo-Verlag erschien! In fast jeder Ausgabe des „Magazin 2000plus“ wird für das Buch von Johannes von Buttlar und Professor Dr. Konstantin Meyl geworben, teils ganzseitig mit dem Inhaltsverzeichnis. Da ich den Beitrag von Hans-Georg Lanzendorfer aus dem FIGU-Bulletin Nr. 41 und damit die universelle Gefahr kenne, die von einer einzigen Neutrinobombe ausgeht, hatte ich ein höchst unangenehmes Gefühl zum Titel des Buches. Müssten bei dem vom Verlag und den Autoren gewählten Titel nicht die Alarmglocken der FIGU läuten? Könnte der Inhalt des Buches von jenen Kräften inspiriert worden sein, die von Anfang an den Verlag und den Inhalt des Magazins aus dem Hintergrund steuern? Und wäre es letztlich möglich, irdische Fachwissenschaftler und Ingenieure zum Bau einer Teloninbombe zu inspirieren? Um die von mir vermutete Inspiration zu bestätigen, könnte ein Vergleich des generellen Buchinhalts mit den UFO-Tatsachenberichten des Ashtar Sheran durch Mitglieder der FIGU oder durch die Plejaren nützlich sein. Es ist nicht auszuschließen, dass es darum geht, eine universelle Katastrophe zu verhindern, die von unzureichend informierten, missbrauchten Erdenmenschen ausgelöst werden könnte!

 

-    Im FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 43 vom Mai 2008 hatten Sie auf der Seite 1 für Spenden zur Übersetzung des Buches <Kelch der Wahrheit> aufgerufen. Es sei das „grösste und wichtigste Werk“ von Eduard Meier. Es werde „alle kommenden Jahrhunderte und alle Zeiten überdauern und seinen Weg weit hinaus ins Universum finden“. Obgleich ich das Buch noch nicht kenne, habe ich Zweifel an den Vorschusslorbeeren. Das Buch dürfte von den Erdenmenschen nur bedingt angenommen werden, falls Eduard Meier nicht zum dialektischen Denken gefunden hat. Aussagen zur Nutzung des dialektischen Denkens hatte ich in den „Thesen zur Kritik und Erweiterung der Geisteslehre“ zusammengetragen und Ihnen mit einer E-Mail am 6. Juni übersandt. Eine Reaktion blieb wiederum aus, wäre aber wohl im neuen FIGU-Bulletin möglich gewesen. Seit dem 10. Juni sind die genannten Thesen aus dem Internet über  www.wbgrundmann.de/GeisteslehreKrEw.htm abrufbar. Wie groß das Interesse für die Thesen war, zeigten die Zugriffszahlen zu meiner Homepage am 10. Juni: Es waren insgesamt 1279 Zugriffe mit 724 aus dem http-Bereich und 555 aus dem ftp-Bereich. 21 Megabyte wurden herunter geladen. Wer mag sich wohl für die Thesen im Umfang von 13 Seiten so stark interessieren? An „normalen“ Tagen liegt die Zugriffsanzahl insgesamt bei 100 bis 300, für die ftp-Zugriffe unter 20 oder gar bei 0.

 

Sie könnten sich fragen, warum ich etwa den Beitrag von Hans-Georg Lanzendorfer für wertvoll halte, aber zugleich Kritik an der „Normalität“ der FIGU übe. Ich zweifle nicht im Geringsten an der Lauterkeit von Eduard Meier und den FIGU-Mitgliedern. Jedoch liegt in dieser Lauterkeit eine große Gefahr: Wer sich „nur“ bemüht, das Gute zu verbreiten, ohne danach zu fragen, welche Folgen eigene historische Fehler und jene der eigenen geistigen Vorgänger verursacht haben könnten und wer in guter Absicht derartige Fehler immer wieder neu begeht, ohne aus der Geschichte zu lernen, wer zudem durch die Schöpfung mit Wissen zu längst vergangenen Ereignissen ausgestattet wurde, ohne die notwendigen Konsequenzen zu ziehen, der kann durch das Nichterkennen bzw. Verdrängen der Ursachen von Fehlentwicklungen sowie durch das Gewähren von Negativentwicklungen letztlich die Schöpfung selbst gefährden. Das ist meines Erachtens auch der Grund, warum sich die PETALE-Ebene unmittelbar um unsere Erde kümmert. Sie sollten sich deshalb eine eigenständige Auffassung zu dieser Problematik erarbeiten und Eduard Meier unterstützen, den objektiv richtigen schöpfungskonformen Weg zu finden.

 

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen

 

Werner Grundmann                       Berlin, den 14.06.2008, 01:32 Uhr