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NeueEnergieBWG.doc                        Abrufbare Veröffentlichung: 18.10.2008

 

Werner Grundmann                                           Berlin, den 14. Oktober 2008

Mitglied der Ökologischen Plattform

bei den LINKEN

wbgrundmann@online.de

www.bwgrundmann.de

 

 

 

Neue Energie für Frieden und Entwicklung

auf der Basis einer „neuen“ Ökonomie

(Flyer zur Konferenz der Bundestagsfraktion DIE LINKE am 17.10.2008 über

„Neue Energie für Frieden und Entwicklung“)

 

0. Zur „neuen“ Ökonomie und zu systemfremden Energien

Die nachfolgenden Empfehlungen gehen vom Grundgedanken aus, dass nach gewinnorientierter und bedürfnisorientierter Ökonomie unterschieden werden muss. Friedrich Engels sprach für die Ökonomie seiner Zeit von „Privatökonomie“ (vgl. „Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie“, MEW, Bd. 1, Berlin 1970, S. 499/503). Karl Marx verwies auf die Erkenntnis von Aristoteles nach zwei ökonomischen Wissenschaften:

Die „Chrematistik“ sei die „Kunst …, Geld zu machen“; die „Ökonomik“ bezeichnet  Aristoteles als „Erwerbskunst“, die sich auf die „Verschaffung der zum Leben und für das Haus oder den Staat nützlichen Güter“ beschränke. Für die „Chrematistik“ scheine „keine Grenze des Reichtums und des Besitzes zu existieren“. „Die Verwechslung beider Formen“ veranlasse „einige, die Erhaltung und Vermehrung des Geldes ins Unendliche als Endziel der Ökonomik zu betrachten“ (vgl. „Das Kapital“, Bd.1, MEW, Bd. 23, S. 167, Fußnote).

 

Die bewusste Unterscheidung nach Privatökonomie und Gemeinschaftsökonomie eröffnet neue Wege auf der Suche nach nutzbaren neuen Energien! Wenn Privatökonomie gewinnorientiert verstanden wird, zum eigenen Nutzen und zu Lasten von anderen, auch zu Lasten der Natur, und Gemeinschaftsökonomie im Sinne von rationeller Bedürfnisbefriedigung unter gemeinschaftlichen Lebensbedingungen, dann erweist sich Gemeinschaftsökonomie als wahre, als natürliche Ökonomie und als Grundlage für eine weltweit anzustrebende nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung (vgl. „Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung“, www.bwgrundmann.de/btorig1.htm , 70 S.; vgl. auch „Erkenntnisse aus den Berliner Thesen …“, www.bwgrundmann.de/erk_bt.htm , 10 S.). Den beiden Formen von Ökonomie entsprechen jeweils systemimmanente und systemfremde Energiearten.

 

Es gibt Energiequellen, die fast unbegrenzt verfügbar sind, die wenig oder fast nichts kosten und selbst bei massenhafter Nutzung unsere Lebenswelt nicht belasten. Seit Jahrzehnten wird in einigen Ländern an der Erforschung und Nutzbarmachung dieser neuen Energien gearbeitet. Doch weil sie wenig profitabel und deshalb für das vorherrschende Gesellschaftssystem systemfremd sind, wird ihre Existenz von den Medien gegenüber der breiten Öffentlichkeit so weit wie möglich verschwiegen. Selbst Wissenschaftler und Energiefachleute der Linken stehen skeptisch zur Nutzbarmachung dieser neuen Energien. Massenhaft angewandt, würden sie die Existenz der profitorientierten Energiekonzerne untergraben. Doch die Nichtnutzung dieser und anderer neuer Energien könnte der Menschheit ihre Existenz kosten!

 

Von den neuen „umweltneutralen“ Energien möchte ich zwei weithin unbekannte Arten der Energiegewinnung herausstellen und dringend für die Profilierung der Energiepolitik aller Linksparteien empfehlen: die Nutzung der Energie von synthetischen flüssigen Siliziumwasserstoffen, den höheren Silanen, und die Nutzbarmachung der überall auf der Erde verfügbaren kosmischen Raumenergie. Auf die mögliche und notwendige „breite Nutzbarmachung der Raumenergie“ hatte ich bereits am 21. Januar 2008 in einem „Rundbrief an Politiker, Wissenschaftler und Autoren der Linken“ verwiesen.

 

 

1. Zur Energiegewinnung aus flüssigen Siliziumwasserstoffen 

Es gibt gasförmige und flüssige Siliziumwasserstoffe. Sie werden als Silane bezeichnet, letztere als „höher Silane“. Silane galten bisher generell als instabil.

 

Wie Kohlenstoffatome sind Siliziumatome in der Lage, mit Wasserstoffatomen Ketten zu bilden. Ab 1970 gelang es Peter Plichta, langkettige flüssige Siliziumwasserstoffe, „höhere Silane“, am einzigen Silan-Institut der Welt in Köln zu gewinnen. Diese Silanöle erwiesen sich als umso stabiler, je mehr Siliziumatome mit Wasserstoffatomen verbunden sind. Für die Herstellung der Silanöle aus Sand (Siliziumdioxid) gibt es ein patentiertes Verfahren. Als synthetische Treibstoffe sind Siliziumbenzine sowohl für Autos wie auch für einstufige Raumfahrzeuge geeignet. Auch dafür existieren bereits Patente.

 

Der Einsatz der höheren Silane zur Energiegewinnung bedeutet, dass neben der Sauerstoffverbrennung von Kohlenwasserstoffen eine zweite bisher weithin unbekannte Form der Verbrennung genutzt wird: die Stickstoffverbrennung von Siliziumwasserstoffen. Dabei entsteht Siliziumnitrid, das laut Peter Plichta als enorm fester Stoff analoge Eigenschaften wie Edelgase hat. Es ist zudem äußerst Temperaturbeständigkeit.

 

Peter Plichta spricht von einem Siliziumzeitalter ohne CO2, von einer Silizium-Stickstoff-Ära! „Der neu entdeckte anorganische Kreislauf Silizium + Stickstoff = Siliziumnitrid und seine Umkehr, Siliziumnitrid + Kalilauge = Ammoniak, sind für die Zukunft der Menschheit unerlässlich, denn Ammoniak verbrennt mit großer Hitze zu Wasser und Stickstoff.“ Er fordert deshalb eine Umstellung der Treibstoffchemie! (Vgl. www.plichta.de ) Die wechselvolle Geschichte der Entdeckung der Silane hat Peter Plichta in seinem Buch „Benzin aus Sand. Die Silan-Revolution“ beschrieben, erschienen bei Herbig und bei Langen-Müller im Jahre 2001.

 

 

2. Zur Nutzbarmachung der Raumenergie 

Während sich die Aktivitäten zur Energiegewinnung aus den höheren Silanen auf wenige Institutionen und Personen beschränkten, arbeiten in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich, in der Schweiz und in den USA seit Jahrzehnten hunderte Wissenschaftler und Ingenieure an der Erforschung und Nutzbarmachung der Raumenergie. Auch aus der ehemaligen Sowjetunion liegen entsprechende Informationen vor.

 

Deutschsprachige Vereinigungen sind heute:

- die Deutsche Vereinigung für Raum-Energie (DVR):

   http://www.dvr-raumenergie.de ,

- die Österreichische Vereinigung für Raumenergie e. V. (ÖVR):

  http://www.oevr.at und  

- die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Freie Energie (SAFE)

  http://www.safeswiss.org

 

Weitere Adressen von Gruppen und Vereinen finden sich im regelmäßig erscheinenden DVR-Info. Die Ausgaben können als Datei per E-Mail bezogen werden. In der Schweiz wird vom Jupiter-Verlag seit 13 Jahren sechs Mal jährlich das NET-Journal mit „Infos über neue Energietechniken“ herausgegeben.

 

In den USA wurde vor allem Dr. Harold E. Puthoff, Director of the Institute for Advanced Studies (IAS), Austin, Texas, mit seiner Schrift zur „ZERO-POINT-ENERGY RESEARCH. Energy extraction from empty space“ bekannt. Sie erschien 1996 beim Europäischen Sekretariat  der Planetary Association for Clean Energy (P.A.C.E.) und liegt übersetzt vor.

 

Wissenschaftliche Grundlagen für die Raumenergie wurden nach 1990 von Prof. Dr.-Ing. Konstantin Meyl erarbeitet und beschrieben. Er entdeckte theoretisch Potentialwirbel und veröffentlichte zwei Büchern über „Potentialwirbel“. Dafür erhielt er 1994 den Technologiepreis der Deutschen Gesellschaft für EMV-Technologie. Potentialwirbel breiten sich in Form von Skalarwellen aus, die sich mit Hilfe von Skalarwellengeräten nachweisen lassen. Das Wissen über die Existenz von Potentialwirbeln verändert grundlegend unser physikalisches Weltbild (vgl. www.k-meyl.de). Geräte zum Nachweis von Skalarwellen können im Ersten Transferzentrum für Skalarwellentechnik im Technologiezentrum St. Georgen im Schwarzwald unter www.etzs.de bezogen werden. Das Transferzentrum entwickelt „Energietechnik für solare, regenerative und freie Energie (Raumenergie)“.

 

Die größte Breitenanwendung zur Nutzung von Raumenergie erzielte bisher die 1985 entwickelte CO2-freie Raumenergie-Technologie zur Gebäudetrockenlegung. Sie wurde auf dem „Ersten Raumenergie-Kongress“ am 22./23. Juni 2007 in Wien vorgeführt. Der Erfinder des Mauertrockenlegungssystems AQUAPOL ist der österreichische Ingenieur Wilhelm Mohorn. AQUAPOL hat zur Mauerentfeuchtung europaweit über 36.000 Geräte eingesetzt. Das „Mauerwerk wird weder durchgeschnitten, nicht chemisch injiziert, noch wird Fremdstrom verwendet“. Unter  http://www.aquapol.at wird das physikalische Wirkprinzip des AQUAPOL-Geräts erläutert.

 

Im Oktober 2008 erscheint im Michaels-Verlag, Peiting, ein zusammenfassendes Werk über „Raumenergie-Technik (RET) – weltweit der vorteilhafteste Weg zur Nachhaltigkeit“ von Prof. (em.) Dr. Dr. Dr. h. c. Josef Gruber, dem Ehrenpräsidenten der Deutschen Vereinigung für Raum-Energie (vgl. http://www.michaelsverlag.de ).

 

Josef  Gruber, gab bereits im Mai 2003 auf dem Kongress „Dezentrale Energiesysteme“ einen 26seitigen „Zusammenfassenden Bericht über ausgewählte Entwicklungen in der Raumenergie-Forschung“ (vgl. http://www.drv-raumenergie.de/about/gruberpulikationen.html ). Er ging  auch auf die Hintergründe ein, warum es in der Nutzung der „weitgehend unbekannten Energiequelle Raum-Energie“ unzureichend vorangeht und sprach von „staatlich erzwungener Geheimhaltung“, die „wahrscheinlich vom militärisch-industriellen Komplex gestützt“ werde. „Der baldige Beginn eines neuen Energie-Zeitalters mit vielen Vorteilen für die ganze Menschheit ist möglich. Er muss gewollt sein.“

 

Letztlich folgert Josef Gruber: „Wenn es bereits funktionierende RET-Antriebe für Fluggeräte neuen Typs in größeren Stückzahlen und in der für Fluganwendungen erforderlichen Zuverlässigkeit, Steuerbarkeit und Größe gibt, dann kann es technisch überhaupt kein Problem mehr sein, solche (evtl. modifizierten) RET-Antriebe in PKWs, LKWs, Busse, Lokomotiven, Schiffe sowie in dezentral arbeitende Elektrizitätswerke ganz unterschiedlicher Größe, in Blockheizkraftwerke usw. einzubauen.“ Zugleich erwähnt er mehrere Typen von „realisierten Energiemaschinen“.

 

Ausgehend vom Nachweis der Existenz der Raumenergie und bereits vorhandener Prototypen der Raumenergie-Technik halte ich das offizielle Verschweigen dieses wissenschaftlich-technischen Fortschritts für ein Politikum ersten Ranges! Das Fortführen der Verbrennung fossiler Energieträger, wie Kohle, Erdöl und Erdgas, und der fortschreitende profitable Verbrauch von Natur zerstören das ökologische Gleichgewicht und führen bei zunehmender Überbevölkerung der Erde tendenziell in eine Klimakatastrophe! Die Raumenergie könnte bei breiter Nutzbarmachung zur Überlebensenergie werden!

 

Weitere meiner Ausführungen zur Raumenergieproblematik finden sich in meinem abrufbaren Vortrag vom 21. Juni 2008 auf der BAG Umwelt-Energie-Verkehr der LINKEN im Berliner Abgeordnetenhaus über die „Nutzung der Raumenergie – notwendig in der Zukunft?“ (www.bwgrundmann.de/Vortrag210608bwg.htm )

 

 

3. Appell an linke Parteien

Ich appelliere an die Politiker, Wissenschaftler und Autoren der linken Parteien,

- sich über die Nutzbarmachung der Raumenergie und der Stickstoffverbrennung von Siliziumwasserstoffen von den offiziellen Repräsentanten der entsprechenden Vereinigungen sowie von Fachspezialisten informieren zu lassen,

-  interdisziplinäre Gruppen einzusetzen, die zu Fachvertretern Kontakt halten,

- die mögliche Energiegewinnung aus der Nutzbarmachung der Raumenergie und durch Stickstoffverbrennung von Siliziumwasserstoffen in den linken Medien zu propagieren,

- Wege zur kommunalen und staatlichen Unterstützung der Nutzbarmachung dieser neuen Energien zu eröffnen,

- die breite Nutzbarmachung der neuen Energien als eine grundlegende Zielstellung zur schrittweisen Überwindung des kapitalistischen Systems in die Parteiprogramm der Linksparteien aufzunehmen.

 

 

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