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LaRouchesWiWiAb.doc                   abrufbar veröffentlicht am 04.08.2009

 

Werner Grundmann                                       Berlin, den 4. August 2009

 

 

LaRouches Wirtschaftswissenschaft

Wen repräsentiert La Rouche?

 

Am 22. Juli 2009 veröffentlichte die Wochenzeitung „Neue Solidarität“, Nr. 30/2009, in einer Sonderausgabe die „umfangreiche Schrift des amerikanischen Ökonomen Lyndon LaRouche“

(vgl. http://www.solidaritaet.com/neuesol/2009/30/index.php#anfang ) über

Volkswirtschaft für Wissenschaftler:

Wirtschaftswissenschaft kurz gefaßt

„In dieser Schrift erläutert Lyndon LaRouche die Grundzüge seiner wirtschaftspolitischen Methode.“ Unter  Nutzung dieser Methode habe LaRouche „als einziger prominenter Ökonom seit Jahren vor dem Zusammenbruch des Finanzsystems und der Realwirtschaft gewarnt“ (vgl. S. 1, Spalte 5).

 

Das Studium der „umfangreichen Schrift“ stellt an jene „seriösen Wissenschaftler und Dichter“ (vgl. Vorspann, S. 1), für die Lyndon LaRouche schreibt, im Nachvollziehen seiner eigenwilligen Denkweise höchste Anforderungen. Es erfordert zugleich eine kaum zumutbare Toleranz  für seine teils extrem beleidigende Einstellung zu Andersdenkenden. Sein hoher wissenschaftlicher Anspruch und sein weit reichendes historisches Wissen stehen im Gegensatz zu ungeheuerlichen Anschuldigungen gegenüber Wissenschaftlern und Politikern, die andere Wege gegangen sind. Er sieht die Wissenschaftsentwicklung nicht als einen Gesamtprozess, in den sich die einzelnen Schulen einordnen, sondern so weit gespalten, dass er es als berechtigt betrachtet, historische Wissenschaftsgrößen, von den Mathematikern bis zu den Ökonomen, in überlegener Manier in Schubladen einzuordnen. Besonders auffällig und teils unverständlich ist seine feindsinnige Haltung gegenüber den Mächtigen des Britischen Empires von seinen Anfängen bis zur Gegenwart.

 

Auch ohne vollständiges Studium der Ausgabe 30/2009 der „Neuen Solidarität“ stellen sich dem Leser grundsätzliche Fragen zu den Ursachen und Quellen für die andersartige Position von Lyndon LaRouche, aber auch zu den Gründen, warum seine „Initiativen für eine neue, gerechte Weltwirtschaftordnung“ (vgl. Überschrift, S. 10) in den Medien weitgehend verschwiegen werden, warum seit 1971 die „akademische Wirtschaftswissenschaft die offene Auseinandersetzung“ mit seiner „Wirtschaftstheorie tabuisiert“ (vgl. ebd., S.10, Sp. 1).

 

Es kann in meinem Beitrag nicht darum gehen, mich mit dem Inhalt von LaRouches Wirtschaftstheorie detailliert auseinanderzusetzen. Von größerem Interesse ist meines Erachtens, wie er zu seinen weit reichenden, andersartigen Auffassungen und wie er – gegenüber anderen etablierten Wirtschaftwissenschaftlern – zu besseren Ergebnissen und Voraussagen kommen konnte. Wenn belegt werden könnte, dass LaRouche in der Tat über sonst unzugängliche Informationen und „höheres“ Wissen verfügt, wenn sich zudem seine geistigen Quellen nachweisen ließen, könnte auch eine generelle Einordnung des Inhalts und des Zwecks seiner Wirtschaftheorie vorgenommen werden.

 

Was spricht im aktuellen Beitrag von Lyndon LaRouche für seinen Zugang zu  Hintergrundwissen? Gibt es andere vergleichbare Quellen zu dem von ihm genutzten Wissen, insbesondere zur Einordnung der Wirtschaft, Wirtschaftstheorie und Wirtschaftswissenschaft?

 

In meinem abrufbar veröffentlichten Schreiben an „alle Mitglieder der FIGU“ vom 26./27.09.2008 über

LaRouche statt Keynes? Zur akuten Systemkrise des Kapitalismus

hatte ich die These formuliert, „dass sich sowohl hinter dem ‚Magazin 2000plus’ als auch hinter der Wochenzeitschrift ‚Neue Solidarität’ Ashtar Sheran alias Aruseak verbirgt“. Sollte dies zutreffen, folgerte ich, „kann die Lehre von Lyndon LaRouche als konkurrierende wirtschaftswissenschaftliche Lehre zur vorherrschenden (an Keynes ausgerichteten) Lehre aufgefasst werden.“

(Vgl. http://www.bwgrundmann.de/LaRoucheStattKeynes.htm , S. 4/5)

 

Wie weitreichend der Außerirdische Ashtar Sheran die Problematik wirtschaftlicher Entwicklung der Erdenmenschheit sieht, hat uns der ehemalige amerikanische „zivile Testpilot“ George van Tassel (1910 – 1978) übermittelt. Seine Informationen finden sich in der 2000-Dokumentation „UFOs: Die Kontakte“, 4. Auflage 1992, von Michael Hesemann, Verlag Michael Hesemann, Düsseldorf. Sie enthält u. a. Durchgaben des „Kommandanten der Raumschiffe der Galaktischen Konföderation, Ashtar“ ab Juli 1952 und eine mystische Zeichnung von „Raumkommandant Ashtar“. Sie zeigt ihn im Zentrum von Strahlen mit dem Hinweis: „Folget unseren Anweisungen und denen Christi.“ (Vgl. ebd., S. 96) Zu Ashtars Organisation  heißt es, dass sie die „Menschheit vor der Menschheit retten“ wolle (vgl. ebd., S. 49). Sie würden „die Menschheit seit Jahrtausenden [beobachten], weil sie unsere Urväter sind“ (vgl. ebd., S. 51). In hervorgehobener Form wird uns mitgeteilt:

>> Die meisten Erdenmenschen sind Kreuzungen aus den adamitischen Göttersöhnen, unserem Volk, und der irdischen Tierrasse Evas. Darum haben die Menschen einen dichten, animalischen Erdenkörper und einen inneren, göttlichen Geistkörper. (…) Viele unserer Lehrer haben ihnen Gesetze gegeben, denen sie folgen sollen. Wären sie weise genug gewesen, hätten sie bereits alle ihre Probleme gelöst. (…) Aber stattdessen haben sie ihre Wirtschaft entwickelt durch Methoden, die nur zur Zerstörung der Umwelt ihres Planeten beigetragen haben. (…) Jetzt stehen sie vor der Alternative, ob sie ihn noch mehr zerstören, um ihre Wirtschaft zu retten, oder ob sie sie kollabieren lassen. In beiden Fällen werden sie dafür leiden, daß sie dem Pfad des Goldenen Kalbes statt den ewigen Gesetzen des Schöpferischen Geistes gefolgt sind. (...) Wir können nicht eingreifen, ehe Ihr Euch dafür entschieden habt. Wir können nicht gegen das gottgegebene Gesetz des freien Willens verstoßen. Erst wenn die Erdenmenschheit und ihre mißgeleiteten Autoritäten sich dafür entschieden haben, werden wir handeln. Wenn sie Frieden zum Preis einer Wirtschaftskrise wählen, werden wir ihnen zur Hilfe kommen. (Wie es heute in der UdSSR geschieht, d. Verf. [Michael Hesemann]) Wenn sie den Krieg wählen, werden wir dann eingreifen, wenn die Massen Gott um Hilfe anflehen. Wir können und werden ihnen jederzeit helfen, wenn sie sich dem Schöpfer zuwenden und ihr Leben der Zerstörung beenden. << (Ebd., S. 51)

 

Für mich ist die übermittelte „Botschaft“ von Ashtar Sheran erstens deshalb glaubwürdig, weil sie eine erste massive Kritik des „Wirtschaftens“ enthält. Mir waren vordem keine Auffassungen von irdischen Wissenschaftlern aus Ost und West bekannt, die sich so früh zu einer grundsätzlichen Kritik des „Wirtschaftens“ geäußert haben.

 

Ashtar Sherans „Botschaft“ dürfte zweitens auch deshalb wahrheitsgetreu übermittelt worden sein, weil sie Informationen zur Entstehung der Erdenmenschheit enthält, die uns von ganz anderer Seite sehr präzise mitgeteilt wurden. In den Semjase-Kontakt-Berichten (SKB) des Schweizers „Billy“ Eduard Albert Meier informiert uns die außerirdische Menschheit der Plejadier/Plejaren, die bis vor 2000 Jahren mit einem Volk zeitweilig auf der Erde lebte, dass vor etwa 13'000 Jahren – noch vor der Vernichtung von Atlantis – begonnen wurde, eine irdische Menschheit zu zeugen, indem ausgesuchte, „[gezähmte] weibliche Wesen“, „Evas“, von den Anhängern des extrem langlebigen außerirdischen Gewaltherrschers Arus „begattet oder genmanipuliert befruchtet“ wurden. Die Evas waren „irdisch-kreierte Lebensformen“, aber „auch verwilderte oder mutierte Wesen, die sehr ferne Nachkommen einstiger Menschen aus dem Weltraum waren.“ Die gezeugten Menschen nannte man „Adame“, was so viel wie „Erdenmenschen“ heißt  (vgl. SKB, S.  88). Arus ließ sich als „Gott der Götter“ bezeichnen. Aus anderen Informationen der Plejaren lässt sich ableiten, dass Aruseak alias Ashtar Sheran der zweitgeborene leibliche Sohn von Arus ist. Aus diesem Grunde sieht er sich als einer der Söhne „Gottes“. Seine extreme Langlebigkeit hat er offenbar genetisch von seinem Vater ererbt, so dass er heute in leiblicher Form als Gottes Sohn „wiederkehren“ könnte!

 

In der zitierten Botschaft des Ashtar Sheran wird von „mißgeleiteten Autoritäten“ der Erdenmenschheit gesprochen. Es stellt sich deshalb die Frage, wer, warum und mit welchen Mitteln die Erdenmenschheit aus dem Hintergrund „leitet“ bzw. geistig verführt. Dass es eine derartige Verführung gibt, übermittelte uns Ashtar Sheran in einer anderen Botschaft:

>> Die Menschheit dieser Erde hat keine Vorstellung vom Ausmaß eines Lügengewebes, das wie ein riesiges Spinnennetz über dieser Erde liegt. Erneuerung kann es nur durch Wahrheit geben. << (Siehe Ashtar Sheran: Harmagedon. Ein UFO-Tatsachenbericht. Neufassung 1990 des Originals von 1969. Herausgeber: Medialer Forschungskreis Schwalenberg, S. 14)

Nach hinreichenden Erfahrungen zweifle ich in keiner Weise an dieser Aussage.

 

Aus beiden Botschaften ergibt sich erstens, dass die Erdenmenschheit unter den Fehlwirkungen weltweiten Wirtschaftens tendenziell eine Negativentwicklung vollzieht. Zweitens wird sie über die Religionen auf indirekte Weise geistig beherrscht. Doch die große Anzahl an Religionen und Sekten spricht dafür, dass zumindest zwei Kräftegruppierungen in Konkurrenz im Hintergrund am Werk sind. Beide negativ wirkenden Aspekte finden sich auch in der umfangreichen Schrift von Lyndon LaRouche, die in der Wochenzeitung „Neue Solidarität“, Nr. 30/2009, veröffentlicht wurde. Wirtschaftliches Handeln soll auf Basis der wissenschaftlich besser fundierten „physischen Ökonomie“ fortgeführt werden (vgl. ebd., S. 4 – 6), und wer am „Schöpfer“ zweifelt, wie „Präsident Obama“, wird von LaRouche selbstgewiss als „armer Heide“ bezeichnet (vgl. ebd., S. 4, Spalte 5)!

 

Das Widersprüchliche an den zahlreichen „Botschaften“ des Ashtar Sheran sind einerseits wertvolle Informationen zu „höherem“ Wissen, andererseits fragwürdige Aussagen, die ein hintergründiges Verhalten vermuten lassen. Zum Inhalt der Schriften bemerken die Plejaren, dass sie „erstaunlicherweise enorm viel Wissen [enthalten] …  Zwischen … Wahrheiten sind aber auch sehr fremde und unwahre Dinge [dazwischengemischt]“. Unter den „Urhebern“ der „Impulse“, die mit telepathischen Kräften die Übermittlungen vornahmen, herrsche die Losung „Bewahrung und Erhöhung der weissen Rasse auf dieser Erde aus der Nachkommenschaft des Arusgeschlechtes“ (vgl. SKB, S. 433/434).

 

Meine Aufgabe sehe ich darin beizutragen, dass unabhängig von den beteiligten Personen und Intelligenzen der Wahrheit zum Durchbruch verholfen wird. Dies schließt selbstverständlich die Einordnung der Aktivitäten des Ashtar Sheran mit ein. Aus historischen Untersuchungen kam ich zur These, dass Arus und Aruseak seit Jahrtausenden die beiden konkurrierenden „Götter der Erdenmenschheit“ sind, Arus als Gottesgeist und Herr der Geister im irdischen Jenseits, Aruseak alias Ashtar Sheran als extrem langlebiger Mensch mit außerirdischer Basis. Ihr Kampf um die geistige und weltliche Vorherrschaft bestimmte wesentlich die historische Entwicklung der Erdenmenschheit in den vergangenen dreieinhalbtausend Jahren. Er führte zur Schaffung der unterschiedlichen monotheistischen Religionen und der vielen Sekten. Doch er führt auch tendenziell zum Niedergang der Erdenmenschheit! Im Wissen um diese Gesetzmäßigkeit des Negativen verfolgen die beiden „Götter“ jeweils eine Doppelstrategie, die die Überwindung der existenziellen irdischen Krise einschließt, wenn die Wahrheit zur Verursachung der irdischen Negativentwicklung offenbart und akzeptiert wird und ein einvernehmlicher Weg zur Einleitung einer Positiventwicklung für die gesamte irdische Schöpfung gefunden werden kann.  

 

Nachfolgend versuche ich ausgehend von LaRouches „Wirtschaftswissenschaft“ in der Wochenzeitung „Neue Solidarität“, Nr. 30/2009, vom 22. Juli 2009 nachzuweisen,

- erstens, dass ihm Hintergrundinformationen nicht irdischen Ursprungs – vermutlich von Ashtar Sheran – vermittelt wurden,

- zweitens dass seine ungeheuerlichen Anschuldigungen jenen Persönlichkeiten gelten, die von der anderen Seite zum Machterhalt und zur Machtausdehnung über die Erdenmenschheit, aber auch zum allgemeinen Erkenntnisfortschritt, unwissentlich geistig geführt wurden.

 

These zur „physischen Ökonomie“ von Lyndon LaRouche:

Lyndon LaRouche bewegt sich mit seiner „physischen Ökonomie“ bzw. „physischen Wirtschaft“ in einer höheren ökonomischen Ebene. Er lässt sich von „höheren universellen Naturprinzipien“ bzw. von „universellen physikalischen Prinzipien“ leiten, obgleich die Sicherung des Fortbestandes der Menschheit in der heutigen Zeit das genaue Gegenteil erfordert, nämlich ökonomisches Basisdenken und entsprechendes Handeln. Er begibt sich in eine schöpferische Position im Sinne der „Schaffung qualitativer Verbesserungen in der Biosphäre“ statt den Menschen ökonomische Erkenntnisse einfacher Art zu vermitteln, wie sie die irdische Schöpfung bewahren können (vgl. S. 1, Sp. 2; S. 5, Sp. 1).

 

Anmerkungen:

- Lyndon LaRouche schreibt: „Auch wenn lebende Prozesse … im Vergleich zu nichtlebenden Prozessen eine schöpferische … Kraft haben, haben auch sie ihre Grenzen, da sich die von ihnen genutzten Ressourcen erschöpfen. Daraus ergab sich, daß nur die Entstehung höherer Lebensformen als jene, die bisher vorherrschten, einen relativ fixen, höheren Entwicklungsstand der Biosphäre sicherstellen konnte. Doch nur die Menschheit ist durch vorsätzliche Eingriffe, die der Entdeckung höherer universeller Naturprinzipien entsprechen, in der Lage, sich willentlich über das relativ fixe Potential nicht-menschlicher Lebewesen zu erheben. Hier liegt das Fundament jedes kompetenten Ökonomiebegriffs.“ (Vgl. S. 4, Sp.5/ S. 5, Sp.1)  

 

- Mit seiner Aussage geht LaRouche die Gefahr ein, dass seine hoch gezüchtete „physische Ökonomie“ für jene zur geistigen Falle wird, die nach einem ökonomischen Weg aus der existenziellen Krise der Menschheit suchen. Man könnte auch vermuten, dass sich seine Schüler und nicht nur diese in „seiner Ökonomie“ verlieren sollen. Wieweit LaRouche von der irdischen Realität abhebt, zeigt sich bereits im ersten Satz des Kapitels I mit dem Titel „Die Wissenschaft der physischen Ökonomie“. Bevor er auf Details von Wirtschaftssystemen eingeht, müsse er „zunächst die grundlegenden physischen Funktionen von Volkswirtschaften innerhalb der wesentlichen, existentiellen Beziehung der menschlichen Gattung zu dem von uns bewohnten Planeten (und Sonnensystem) beleuchten“ (vgl. S. 4, Sp. 1). Für mich stellt sich nach diesem kosmischen Höhenflug des Wirtschaftswissenschaftlers und Ökonomen LaRouche die Frage, wer ihm wohl den Bezug von den Volkswirtschaften zum Sonnensystem eingegeben hat. Eine solche Denkweise könnte man jenen Hintergrundmächten zutrauen, die nicht nur die Erde, sondern das gesamte Sonnensystem als ihren Besitz betrachten!

 

- Als anspruchsloser Erdenmensch schlage ich jeder erwachsenen Person mit gesundem Menschenverstand vor, Ökonomie zuallererst im Sinne der rationellen Befriedigung insbesondere aller Grundbedürfnisse zu verstehen, einschließlich des Bedürfnisses nach einer gesunden Lebenswelt. Zur Erhaltung unserer Existenz sollten wir ferner solche gesellschaftlichen bzw. gemeinschaftlichen Bedingungen schaffen, innerhalb deren dieser bedürfnisorientierten Ökonomie am besten entsprochen werden kann (vgl. „Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung“, in Kurzfassung abrufbar unter http://www.bwgrundmann.de/erk_bt.htm ).

 

- Lyndon LaRouche enthält sich einer Definition seines Ökonomiebegriffs. Auch in seinen spezifischen Ausführungen über „Das Prinzip der Ökonomie“ konnte ich keine klare Aussage erkennen. Es fehlt zudem sein Bezug zum Wirtschaftlichkeitsprinzip (vgl. S. 3, Spalten 2/3). LaRouche setzt – wie heute üblich – Ökonomie und Wirtschaft gleich, obwohl ihm nach „einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit Marx’ Kapital“ im Jahre 1975 (vgl. S. 10, Sp. 1) bekannt sein müsste, dass Marx mit Verweisen auf Aristoteles die Unterscheidung nach zwei Ökonomien unterstützt hat. Laut Marx beschreibt Aristoteles die „Chrematistik“ als „Kunst …, Geld zu machen“ und die „Ökonomik“ als „Erwerbskunst“, die sich auf die „Verschaffung der zum Leben und für das Haus oder den Staat nützlichen Güter“ beschränke. Für die „Chrematistik“ sei „die Zirkulation die Quelle des Reichtums“. Das Geld sei „ihr Anfang und das Ende“. Für die „Chrematistik“ scheine „keine Grenze des Reichtums und des Besitzes zu existieren“. Aristoteles fügte hinzu: „Die Verwechslung beider Formen, die ineinander überspielen, veranlasst einige, die Erhaltung und Vermehrung des Geldes ins Unendliche als Endziel der Ökonomik zu betrachten.“ (Vgl. „Das Kapital“, Bd. 1, S. 167). Die abgehobene inhaltliche Herangehensweise erspart es LaRouche, sich in die durch wirtschaftliches Handeln ausgelösten Zwänge des Alltäglichen zu begeben. Sie veranlasst ihn aber, „Adam Smith, Karl Marx und Friedrich Engels“ als „’Ökonomen’ im Dienste des britischen Empire“ abzukanzeln (vgl. Bildunterschrift, S. 18)!

 

- Lyndon LaRouches „physische Ökonomie“ schließt nicht aus, „Wirtschaftssysteme als soziale Systeme“ zu kennzeichnen (vgl. S. 4, Sp. 1), obgleich derartige Systeme tendenziell unsozial sind, nahezu unbeschränkte private und nationale Bereicherung ermöglichen und zugleich Verarmung produzieren – auch in unserer „Umwelt“! Er sieht seine Initiativen seit 1971 als Beiträge „für eine neue, gerechte Weltwirtschaftsordnung“ (vgl. S. 10, Überschrift). Doch kann es überhaupt eine „gerechte Weltwirtschaftordnung“ geben, wenn jeder Unternehmer und jedes Land zum Eigennutz, auf Kosten anderer und zu Lasten unserer Lebenswelt unter Konkurrenzbedingungen „wirtschaftet“, nicht nur, um Gewinne zu erzielen, sondern auch um seine private Existenz zu erhalten?

 

- Zum Umweltschutz hat sich LaRouche sehr früh positioniert. 1972 griff er „die Nullwachstumsideologie des Club von Rom an“ und warnte „vor einer neumalthusianischen, faschistischen Bewegung gegen Technik und industrielle Entwicklung“ (vgl. Chronologie, S. 10, Sp. 1), und 1983 veröffentlichte er „das Buch Es gibt keine Grenzen des Wachstums gegen die Ideologie und Wirtschaftspolitik des Neomalthusianismus und der Umweltschutzbewegung“ (Chronologie, S. 10, Sp. 2). Doch die Wahrheit ist banal: Je mehr die Wirtschaft „wächst“, umso weniger wächst die Natur. Allein schon die Übernahme  bestimmter Begriffe zur Beschreibung natürlicher Vorgänge auf die Wirtschaft und die Finanzwirtschaft ist ein Skandal! Die Grenzen des „Wirtschaftswachstums“ werden wir dann erreichen, wenn die „Ressourcen“ unserer Biosphäre weitgehend verbraucht sind – es sei denn, der Erdenmenschheit werden von außen völlig neuartige Technologien vermittelt! Eine solche Technologie sind beispielsweise die Multiduplikatoren, die die Plejaren unter Nutzung kosmischer Energien zum Duplizieren beliebiger materieller Gegenstände verwenden, selbst in ihren Haushalten zur Vervielfältigung von Nahrung! Doch wenn dies auf der Erde möglich werden sollte, würde die Wirtschaft sowieso überflüssig werden!

 

- Eine geistige Verwandtschaft zwischen dem bereits genannten Buch Es gibt keine Grenzen des Wachstums aus dem Jahre 1983, in dem sich Lyndon LaRouche „gegen die Ideologie … der Umweltschutzbewegung“ wendet (vgl. Chronologie, S. 10, Sp. 2), kann zu analogen Veröffentlichungen des „Magazin 2000plus“ hergestellt werden. Ich meine vor allem das Heft Nr. 246, Spezial 33, „Spezial Aktuell Klima“ vom Oktober 2007, das im Umfange von 100 Seiten unter dem Titel „Klimalüge Klimaschwindel“ herausgegeben wurde. Dieses „Spezial“ enthält u. a. die drei Beiträge mit den reißerischen Titeln „Al Gores großer Schwindel“, „Sind wir die größten Umweltschweine?“ und „Klimawandel – Hysterie oder Realität?“ Da ich mir nach fünfzehnjähriger Erfahrung mit dem Magazin sicher bin, dass die Redaktion und die Autoren  der geistigen Führung von Ashtar Sheran unterstehen, darf zumindest vermutet oder gar gefolgert werden, dass auch Lyndon LaRouche aus dem Verantwortungsbereich von Ashtar Sheran geistige „Unterstützung“ erhält. Ich hatte mich in einer E-Mail an die FIGU vom 15.10.2007 über „Klimalüge – Klimaschwindel?“ sehr kritisch zum genannten „Spezial“ des Magazins geäußert und das Schreiben über http://www.wbgrundmann.de/ebene3.htm zur Information veröffentlicht. Dieses Schreiben an die FIGU gibt auch Hinweise zur Aufgabe des Magazins, zur Bedeutung von Ashtar Sheran und zur vorgesehenen Aufgabe des langjährigen Chefredakteurs Michael Hesemann.

 

- Sollte sich – wovon ich überzeugt bin – hinter Lyndon LaRouches der Außerirdische Ashtar Sheran alias Aruseak verbergen, dann ordnet sich jene von ihm vermittelte „physische Ökonomie“ in die negative Seite seiner Doppelstrategie ein. In ihrer Undurchschaubarkeit und der geringen Chance ihrer weltweiten Nutzbarmachung wird sie den tendenziellen Niedergang der Erdenmenschheit unter den Fehlwirkungen der vorherrschenden „Ökonomie“ nicht verhindern können. Und selbst dann, falls ihr ein Durchbruch gelingt, wird sie – wenn auch verzögert – nachhelfen, den Abwärtstrend der Erdenmenschheit zu „vollenden“.

 

- Doch Ashtar Sheran vermittelt uns – und dies gehört zumindest teilweise zur positiven Seite seiner Doppelstrategie – eine überraschenden Vorschlag zur Sicherung des Überlebens der Erdenmenschheit unter Mitwirkung der Menschen des Landes Agartha der Inneren Erde, zu denen er Kontakt pflegt. Die Existenz von vielen Millionen Menschen, die seit mehr als 10'000 Jahren auf der inneren Erdkruste leben und die benötigte Energie von der inneren Sonne der hohlen (!) Erde erhalten, wurde uns bisher von allen wissenden Seiten verschwiegen. Über „Die Innere Erde“ informierte das Heft Spezial 14/252 des „Magazin 2000plus“ vom März 2008 ( www.magazin2000plus.de ). Der Beitrag verweist auf eine mögliche „Erdkatastrophe“, die der Menschheit der Erde bis zum Jahr 2012 drohen könnte. Zugleich gibt uns der Beitrag Hoffnung zur Überwindung unserer existenziellen Krise; denn auch die Agarther verfügen über die Technologie des Duplizierens beliebiger materieller Gegenstände!

(Vgl. http://wbgrundmann.de/Apo2012WBG.htm )

 

 

Abschließend bleibt vorerst zu beantworten, warum von Beginn an, d. h. seit 1971, die „akademische Wirtschaftswissenschaft die offene Auseinandersetzung“ mit der LaRouches „Wirtschaftstheorie tabuisiert“ (vgl. S.10, Sp. 1)? Wer verbirgt sich hinter der „akademischen Wirtschaftswissenschaft“? Wer hat in Fragen der Wirtschaft und der Ökonomie die geistige Oberhoheit über die Erdenmenschheit und konnte diese Tabuisierung weltweit hinreichend durchsetzen? Gab es eine geistige Führung im Verlauf der historischen Entwicklung der vergangenen zweieinhalb Jahrtausenden zur ökonomischen Problematik, angefangen von Aristoteles und Alexander dem Großen bis zum Aufstieg der USA zur wirtschaftlichen Weltmacht? Ich gehe davon aus, dass neben der Religion die spezifische wertorientierte irdische „Ökonomie“ in Form der Wirtschaft und der Wirtschaftswissenschaft als ein weiteres Mittel diente und dient, die Erdenmenschheit auf indirekte Weise zu beherrschen. Während Ashtar Sheran alias Aruseak vor allem an Autoritäten gebundene Religionen und Staatsformen nutzte, um seinen Machtanspruch durchzusetzen und auszudehnen, wählten die an Gott Arus gebundenen Kräfte vor allem die Privatökonomie als Mittel zur globalen Ausdehnung ihrer Macht. Dies wird besonders deutlich an dem in den USA vor über hundert Jahren beschrittenen religiös verbrämten Weg der „christlichen Form des Evangeliums des Reichtums“. Er wurde  am Ende des 19. Jahrhunderts in den USA von Andrew Carnegie begründet (vgl. R. H. Gabriel: „Die Entwicklung des demokratischen Gedankens in den Vereinigten Staaten von Amerika“ Duncker & Humblot, Berlin 1951, S. 158ff). Dieser Weg sicherte als Gegenpol zur katholischen Kirche den Machtanspruch von Gott Arus über die Erdenmenschheit. Er basiert auf Individualismus, Privateigentum, dem ‚Gesetz der Anhäufung von Reichtum’ und dem ‚Gesetz der Konkurrenz’“ (vgl. ebd.). Als kapitalistische Utopie wird für Carnegie der „Millionär … zum Treuhänder für die Armen“, um eines Tages „das Problem von reich und arm“ friedlich zu lösen (vgl. ebd., S. 160). Hinter dem neuen Evangelium verbirgt sich nichts anderes als das kapitalistische Gesellschaftssystem! Das „Evangelium des Reichtums“ sicherte den USA ihren Aufstieg zur Weltmacht und ihre geistige Dominanz innerhalb der Wirtschaft und Wirtschaftswissenschaft! Erst aus dem Wissen, dass eine konkurrierende Wirtschaftwissenschaft zur Gefahr für den Verlust an Macht werden könnte, konnte von den führenden Intelligenzen sofort über eine Tabuisierung der konkurrierenden Theorie entschieden werden. Damit wird erklärbar, warum für Lyndon LaRouche alles, was seinen Begründungen „widerspricht, … aber dennoch als ‚Wirtschaftswissenschaft’ allgemein gelehrt und geglaubt wird, in den Papierkorb [gehört]“ (vgl. S. 3, Sp. 3, der „Neuen Solidarität“, Nr. 30/2009).

 

Aus den konträren Herrschaftsinteressen der Hintergrundmächte über die Erdenmenschheit erklärt sich das Schubladenprinzip, das LaRouche nutzt, um eine Einordnung und „Wertung“ bekannter historischer Persönlichkeiten vorzunehmen. Es fällt nicht schwer, aus dieser „Einteilung“ abzuleiten, wer von jenen überhöht und wer von den diskriminiert dargestellten Personen unwissentlich unter Fremdbeeinflussung stand. Diese Aussage würde ich nicht treffen, wenn ich nicht schon selbst hinreichende Erfahrungen mit negativer geistiger Beeinflussung und positiver geistiger Führung gesammelt hätte. Schützen kann sich nur jener, der über die mögliche geistige Beeinflussung informiert ist und über eigene Erfahrungen verfügt. Keine herausragende Persönlichkeit kann von vornherein aus dem Kreis der geistig Geführten oder Verführten ausgeschlossen werden! Deshalb sind die groben Beleidigungen von historischen und lebenden Persönlichkeiten durch LaRouche fehl am Platz. Ich verweise auf Aussagen von Ashtar Sheran in „Harmagedon“, S. 18:

>> Die negativen Mächte haben eine zwingende Gewalt auf alle negativ eingestellten Menschen. Doch diese Menschen merken überhaupt nicht, daß ihr ganzes Denken und Empfinden gewaltsam gelenkt wird, etwa so, wie ein Selbsterhaltungs- oder Fortpflanzungstrieb. … Wenn die Inspiration der Dämonie auf echt positives Denken stößt, kann sie n i c h t s ausrichten. Doch positives Denken will sehr geschult  sein ... <<

Es ist jedoch beruhigend zu wissen, dass eine inspirative Beeinflussung nur in Richtung des eigenen Denkens erfolgen kann – wenn die Fähigkeit der beeinflussenden Intelligenzen zum „Lesen“ von Gedanken gegeben ist. Am besten kommt der Forschende auf der Suche nach Wahrheit voran, wenn er – im Bemühen um die Erhaltung der Schöpfung – von den betroffenen Personen und geistigen Intelligenzen abstrahieren kann!

 

Lyndon LaRouche hat die gröbsten Anschuldigungen bereits für den Fall vorab „verteilt“, dass die positiven Richtungen der Doppelstrategien der Hintergrundmächte nicht wirksam werden können. Es sei jedoch abschließend betont, dass alle apokalyptischen Befürchtungen dann nicht eintreten werden, wenn sich der „Prophet der Neuzeit“, der Schweizer „Billy“ Eduard Albert Meier, im Namen seiner geistigen Vorgänger zur Verursachung der irdischen Negativentwicklung bekennt und beiträgt, dass zwischen allen Beteiligten eine einvernehmliche Lösung für einen Neubeginn der irdischen Entwicklung gefunden werden kann. Ich bitte deshalb meine Leser, dass auch die vorliegende Ausarbeitung nach abrufbarer Veröffentlichung in die Hände von Eduard Meier gelangt. Mir persönlich wird der Zugang zu der von ihm geleiteten FIGU (info@figu.org) wieder einmal verwehrt.

 

Werner Grundmann                           Berlin, den 04.08.2009, 01:28 Uhr

 

 

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