E-Mail vom 17.04.2008, 18:18 Uhr, an christian.frehner@figu.org

Veröffentlichung am 17.04.2008

 

 

 

Von Werner Grundmann                                                         Berlin, den 17.04.2008

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an Christian Frehner, FIGU

 

 

Zur Überfüllung des irdischen Jenseits und zur Frühgeschichte der Erde

 

Sehr geehrter Herr Frehner,

                      herzlichen Dank für Ihre zügigen Antworten vom 16.04.2008, 22:22 Uhr! Sie konnten mich allerdings nicht überzeugen:

 

Erstens sprechen die Plejaren im FIGU-Bulletin Nr. 50 vom Dezember 2004 von 128,7 Milliarden „vielfach inkarnierten Geistformen in der Geistformebene“.

 

Zweitens will mir nicht einleuchten, warum die Schöpfung 135 Milliarden Neugeistformen für einen Planeten schafft, der an sich nur 529 Millionen Menschen tragen sollte.

 

Geht man – nach oben gerundet – von 600 Millionen zulässigen Erdbewohnern aus und von vier gleichzeitig lebenden Generationen (0 … 20, 20 … 40, 40 …60, 60 … 80), dann ergibt dies durchschnittlich 150 Millionen Menschen pro Generation. In 100 Jahren könnten bei konstanter Bewohneranzahl 5 Generationen zu je 150 Millionen = 750 Millionen Menschen inkarniert werden, in 1000 Jahren 50 Generationen: 50 x 150 Mio. Menschen =  7,5 Milliarden  Menschen. Bei 135 Milliarden an die Erde gebundenen Geistformen würde es 135,0 : 7,5  = 18 000 Jahre dauern, bis jede Geistform einmal für 80 Jahre inkarnieren dürfte!

 

Wenn man von einer (dauerhaft nicht möglichen) konstanten Einwohneranzahl von 6 Milliarden Erdbewohnern ausginge, würden sich die Inkarnationszyklen um das Zehnfache auf 1800 Jahre im Durchschnitt reduzieren. Der für die Erde in den nächsten Jahrhunderten und Jahrtausenden anzustrebende Inkarnationszyklus müsste im Falle der Reduzierung der Erdbevölkerung folglich bei mehreren Tausend Jahren liegen, bei weiter steigender Bewohneranzahl könnte der Zyklus in Richtung der 1000 Jahre verringert werden.

 

Drittens können wir die heutige hohe Bevölkerungsanzahl nicht auf andere Zeiten übertragen. Zur Zeit des römischen Weltreiches waren es 133 Millionen Menschen. Die Milliardengrenze wurde 1810 überschritten, 1930 waren es zwei Milliarden Menschen (vgl. „Das große Buch des Allgemeinwissens: Natur. Verlag Das Beste, Stuttgart 1996, S. 229). Zur Zeit der Arche-Sintflut lebten vor rund 100'000 Jahren 650'000 Menschen auf der Erde, danach noch 220'000 Menschen (vgl. SKB, S. 2778). Diese Anzahlen reduzieren die Reinkarnationschancen in früheren Zeiten wesentlich.

 

Viertens dürfen wir unsere Betrachtungen nicht von vornherein auf die „letzten Millionen Jahre“ beschränken, um zu begründeten Aussagen zu kommen. Es gibt hinreichend viele Hinweise von Eduard Meier, von den Plejaren und von der irdischen Wissenschaft zur Existenz von Menschen auf der Erde vor Dutzenden und Hunderten Millionen Jahren.

 

Irdische Erstmenschen entwickelten sich zuerst vor etwa 4,8 Millionen Jahren (vgl. SKB, S. 2552). Doch den Plejaren und Eduard Meier ist bekannt, dass es bereits vor Hunderten Millionen Jahren Menschen auf der Erde gab. Im FIGU-Bulletin Nr. 45 wird von 120 Millionen Jahre alten menschlichen Fußabdrücken berichtet (vgl. auch SKB, S. 2796 und S. 2509/2510). Im FIGU-Bulletin Nr. 40 informiert Eduard Meier, dass die „ersten ausserirdischen Menschen … auf unserem Planeten bereits vor 120 oder sogar vor mehr als 230 Millionen Jahre in Erscheinung getreten sein [dürften]“ (vgl. ebd., S. 1).

 

Auch irdische Wissenschaftler berichten über einige Funde menschlicher Zeugnisse aus sehr weit zurückliegender Zeit. Hinweise dazu finden sich in:

[1]  Luc Bürgin: „Geheimakte Archäologie. Unterdrückte Entdeckungen, verschollene Schätze, bizarre Funde“, bettendorf, München, 5. Auflage 2001;

[2]  Cornelia Petratu; Bernard Roidinger: „Die Steine von Ica. Protokoll einer anderen Menschheit“ bettendorf’sche verlagsanstalt, Essen, München 1994;

[3] Michael A. Cremo; Richard L. T. Thompson: “Verbotene Archäologie. Sensationelle Funde verändern die Welt”,  Bettendorf’sche Verlagsanstalt, Essen, München 1994.

 

In dieser Literatur finden sich u. a. folgende Informationen:

1) Der älteste Fund ist ein Hammer mit einem Holzstiel, der laut Dave E. Matson in einem Gestein aus dem Ordovizium eingeschlossen wurde, also vor 505 bis 438 Millionen Jahren. Das Oberteil besteht aus „ausserordentlich reinem“ Metall und enthält u. a. 96 % Eisen. Es kann vorgeblich nur industriell hergestellt worden sein (vgl. [1], S. 195 bis 198).

 

2) Die ältesten Gravuren auf Steinen stammen aus dem Devon, aus der Zeit vor 405 bis 345 Millionen Jahren. Sie zeigen Agnathen, kieferlose Fische, die zu den ersten Wirbeltieren gehörten und „gegen Ende des Devons“ ausstarben (vgl. [2], S. 119).

 

3) Das „sogenannte Mascoupin-Skelett, benannt nach dem Mascoupin County im Bundesstat Illinois, wurde in 28 Meter Tiefe in einem von einer 60 Zentimeter starken Schieferschicht bedeckten Kohlenflöz“ gefunden. Es handelt sich um „die Knochen eines Mannes“ mit „Händen mit vier Fingern“. Die Kohleschicht ist 320 bis 286 Millionen Jahre alt (vgl. [2], S. 137/138, und [3], S. 346).

 

4) Im April 1971 wurde in Kolumbien „das versteinerte Knochengerüst eine Dinosauriers, … eines zwanzig Meter langen Iguanodon, in Vergesellschaftung mit einem prähistorischen menschlichen Schädel“ ausgegraben, der sich „nahezu vollständig in Kalk umgewandelt hatte.“ Der Iguanodon lebte vor 181 bis vor 64 Millionen Jahren (vgl. [2], S. 115/116).

 

5) Eine weitere wichtige Quelle zum Verständnis der Gesamtproblematik sind die in Peru gefundenen mehr als 20'000 „Steine von Ica“. Auf ihnen sind Zeichnungen eingraviert, die die Existenz einer Menschheit zurzeit der Saurier belegen. Sie hatte einen ähnlichen Entwicklungsstand erreicht wie unsere heutige Menschheit. Über die vom Chirurgen Dr. Janvier Cabrera gesammelten Steine informierte zuerst Robert Charroux in seinem Buch „L’ énigme des Andes …“, Paris 1974. Es wurde unter dem Titel „Das Rätsel der Anden“ auch ins Deutsche übersetzt und erschien 1978 und 1997 in Düsseldorf. Entsprechend den Informationen der Plejaren starben die Saurier vor fast 65 Millionen Jahren, nachdem 48 Weltraumgeschosse die Erde trafen (vgl. SKB, S. 2796). Es erhebt sich allerdings die Frage, ob diese „Geschosse“ durch Menschenwerk ins Ziel gelangten und primär der Vernichtung der „Sauriermenschheit“ galten. Möglicherweise sollte verhindert werden, dass sich diese Menschen als Nachkommen von Deportierten irgendwann zu aggressiven „Monstern“ entwickeln.

 

Diese und andere Informationen sprechen für die Ausnahmestellung der Erde seit frühester Zeit. Die Erde wurde offenbar nicht erst von den alten Lyraner, den Vorgängern der Plejaren, vor 22 Millionen Jahren über einen Zeitraum von „wenigen Jahrtausenden“ für das Aussetzen „straffälliger Elemente“ missbraucht (vgl. SKB, S. 1055), sondern seit Urzeiten. Insofern ist es nicht auszuschließen, dass sich hinter der „Scientology-Story“ zu „incident II“ etwas Wahres verbirgt. Dafür spricht die ungeheuer große Anzahl an Geistformen im irdischen Jenseits. Die Anzahl ist so riesig, dass nur ein Bruchteil davon Straftäter gewesen sein können.

 

 

Es gibt eine Bestätigung zur Ausnahmestellung der Erde von ganz anderer Seite: von Ashtar Sheran! Er schreibt im UFO-Tatsachenbericht „Heißes Eisen“:

- „Ihr lebt auf einem Stern, der seit Beginn seiner Entwicklung als ein Läuterungsplanet auserwählt worden ist.“ (Ebd., S. 7)

- „Die TERRA ist ein Sonderplanet! Dieser Stern dient der Entwicklung gefallener Menschen, die in ständiger Wiederholung immer wieder re-inkariert werden und nur unglaublich langsam höher kommen. Aber sie haben keine Aussicht, je von diesem Stern TERRA wegzukommen. ... Zunächst stellen wir fest, daß der Stern TERRA innerhalb des Universums – soweit es uns bekannt ist – das Sorgenkind der Universellen Menschheit ist.“ (Ebd., S. 10)

- „Eure Erde ist in eine Sackgasse geraten, aus der ihr aus eigener Leistung nicht mehr herauskönnt.“ (Ebd., S. 11)

 

Eine Einschätzung von Semjase zu den Schriften des Ashtar Sheran findet sich in den SKB, S. 433 - 434.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich zu meinen Darlegungen generell äußern würden. Noch mehr interessiert mich allerdings, welche Auffassungen Eduard Meier und die Plejaren zum „Läuterungsplaneten“ Erde vertreten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                     Berlin, den 17.04.2008, 18 Uhr 13