E-Mail vom 14.04.2008, 21:26 Uhr an info@figu.org und de@figu.org    

Veröffentlichung am 14.04.2008

 

 

 

Von Werner Grundmann                                                Berlin, den 14.04.2008

 

an alle Mitglieder der FIGU

und der deutschen Studiengruppen

 

 

 

Fragen zur Reduzierung der Überbevölkerung

 

Liebe Mitglieder der FIGU und der deutschen Studiengruppen,

          in den nächsten Wochen haben Sie vom 19. April bis zum 10. Mai 2008 fünf Infostände geplant, um die Menschen auf die Gefahren der Überbevölkerung der Erde und auf die notwendige gezielte Reduzierung der Überbevölkerung aufmerksam zu machen. In der Tat sind die Gefahren der Überbevölkerung für das irdische Lebenssystem außerordentlich groß. Was mich bewegt und warum ich Ihnen schreibe, sind Fragen

- erstens zu den grundlegenden Ursachen der Überbevölkerung,

- zweitens zu den Bedingungen der möglichen Reduzierung der Überbevölkerung,

- drittens zur Einordnung der Überbevölkerungs- in die Reinkarnationsproblematik.

 

Mit meinen Ausführungen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass ich die von Eduard Meier zusammen mit den Plejaren immer wieder in den Vordergrund gestellte notwendige Reduzierung der Überbevölkerung dann nicht akzeptieren kann, wenn der Gesamtzusammenhang unzureichend berücksichtigt wird. Ich fürchte, dass Eduard Meier, die Plejaren, die FIGU und die Studiengruppen an Glaubwürdigkeit verlieren könnten, falls sie der Gesamtproblematik der Überbevölkerung nicht auf den Grund gehen und nicht zu neuen komplexen Lösungen der Bewältigung des Überbevölkerungsproblems finden. Bitte bedenken Sie, dass die von mir gestellten Fragen einen realen Hintergrund haben dürften und nicht durch Negation aus der Welt geschafft werden können, dass vielmehr eine möglichst frühzeitige Beantwortung der Fragen beiträgt, Ihre verantwortungsvolle Arbeit für die Erdenmenschheit qualitativ zu verbessern.

 

 

1. Fragen zu den grundlegenden Ursachen der Überbevölkerung

 

- Wie kann erklärt werden, dass ausgerechnet in den armen Ländern, für die Bevölkerungswachstum größte Probleme mit sich bringt, der stärkste Bevölkerungszuwachs zu verzeichnen ist? Welche Rolle spielen etwa das Bildungsniveau, die medizinische Versorgung und die soziale Absicherung im Alter?

 

- Wer will Menschen in den armen Ländern mit hoher Säuglings- und Kindersterblichkeit ohne soziale Altersabsicherung zumuten, auf mehrere Kinder zu verzichten, obgleich sie als „Altersversorgung“ unerlässlich sind?

 

- Warum haben in „Schwellenländern“, wie etwa in Indien, die Reichen anteilig weitaus weniger Kinder als die Armen?

 

- Warum kommt es in den „reichen“ Ländern, wie etwa in Deutschland, das sich Nachwuchs in hohem Maße „leisten“ könnte, zur Gefahr der „Überalterung“?

 

- Warum wird in den Warnungen reicher Länder vor der „Überalterung“ die Geburtenfreudigkeit der Einwanderer von vornherein ausgeschlossen?

 

- Warum kam es während der Zeit der industriellen Revolution im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den sich entwickelnden Industrieländern trotz schwieriger sozialer Bedingungen und sehr eingeschränkter Wohnraumversorgung zum größten Bevölkerungszuwachs?

 

- Wenn wir von der Aussage in OM, S. 410/411, ausgehen, wonach „die Götter der Erde Menschen [waren]“, die „Sekten und Religionen [schufen]“, wenn wir ferner eine sehr hohe geistige Entwicklung dieser „Götter“ unterstellen und ihr Wissen um die Gefahren der Überbevölkerung – warum lehrt uns die christliche Religion jenes „mehret Euch!“?

 

 

2. Fragen zu den Voraussetzungen der möglichen Reduzierung der Überbevölkerung

 

- Sollte bei der Bevölkerungsreduzierung administrativ vorgegangen oder auf die Einsicht der Menschen gesetzt werden? Falls auf Einsicht gesetzt wird – welche Voraussetzungen müssen bestehen, damit Einsicht möglich wird?

 

- Sollten wir nicht die Schaffung gesellschaftlicher Voraussetzungen voranstellen, bevor wir über die Lösung des Überbevölkerungsproblems sprechen?

 

- Wenn die Spaltung der Gesellschaften in Reiche und Arme eine dominierende Rolle spielt, um das Überbevölkerungsproblem lösen zu können – warum fordert die FIGU nicht primär die individuelle Beschränkung des Reichtums, etwa der „Habe eines Menschen“ auf „140 000 Lot Silber“ (vgl. „OM“, S. 64 ), und warum wendet sie sich nicht primär gegen die „Gier nach Macht und Reichtum“, obgleich ein „Weltenbrand“ droht (vgl. ebd., S. 81)?

 

- Ist diese „Gier nach Macht und Reichtum“ individualistisch zu erklären, ist sie etwa an „Verkommene und Ausgeartete“ gebunden (vgl. SKB, S. 3614), oder gebiert das vorherrschende kapitalistische System jene „Verkommenen und Ausgearteten“ tendenziell zwangsläufig? Und wenn Sie Eduard Meier Recht geben – wie erklärt sich dann die weltweit in Gang gesetzte Produktion von Biosprit auf er einen und die Bekämpfung der Nutzbarmachung der Raumenergie auf des anderen Seite? Die „Nachfrage nach Biosprit treibt die Nahrungsmittelpreise nach oben“! „Biosprit produziert Hunger“ (vgl. „Berliner Zeitung“ vom 14.04.2008, S. 8) und verschärft damit die Fehlwirkungen der Überbevölkerungsproblematik! Damit die „Reichen“ weiter Auto fahren und die Ölkonzerne weiterhin profitieren können, müssen Millionen arme Menschen hungern oder gar verhungern? Haben „junge Kapitalisten“ an den Auswüchsen Schuld, wie Eduard Meier behauptete, oder sind sie systemimmanent? Stimmt das Zitat von Rudolf Leonhard, wonach der „Kapitalismus nichts so zu fürchten hat wie seine Vollendung“ (vgl. „Neues Deutschland“ vom 14.04.2008, S. 19)?

 

- Hat Karl Marx Recht, als er davon ausging, dass  „jede besondre historische Produktionsweise ihre besondren, historisch gültigen Populationsgesetze hat“ (vgl. „Das Kapital“, Bd. 1, Dietz Verlag 1971, S. 660), oder ist die Entstehung einer Überbevölkerung allgemein „fortschrittsbedingt“? Oder spielt beides zusammen?

 

 

3. Fragen zur Einordnung der Überbevölkerungs- in die Reinkarnationsproblematik

 

- Wenn die Überbevölkerung stark verringert wird, erhöhen sich die zeitlichen Abstände der Inkarnationsmöglichkeiten unserer Geistformen wesentlich! Wie kann beides in Übereinstimmung gebracht werden, um eine harmonische geistige Entwicklung innerhalb des Universums zu gewährleisten?

 

-  Gemäß „der planetaren Geistformen-Speicherbank“ gab es am 18.4.2004 etwa 128,7 Milliarden „vielfach reinkarnierte Geistformen in der Geistformebene“ der Erde, „während … auf der Erde 7,1 Milliarden … Geistformen reinkarniert waren“ (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 50 vom Dezember 2004, S. 5). Wie kam diese Überfüllung des irdischen Jenseits zustande und wie kann sie in Verbindung mit der Bewältigung der Überbevölkerungsproblematik reduziert werden? Ist ein Export irdischen Lebens oder gar eine teilweise Rückführung der zur Erde gebrachten und hier gestorbenen Menschen unverzichtbar?

 

- In der „freien Enzyklopädie“ Wikipedia kann zum Stichwort „Scientology“ im Abschnitt „Der Thetan“ unter http://de.wikipedia.org/wiki/Scientology die folgende ungeheuerliche Information nachgelesen werden: Vor „75 Millionen“ wurden  „unzählige Body-Thetane (Menschen) zur Erde verschleppt“ wurden, „um ein damaliges Überbevölkerungsproblem zu lösen“. Sie seien „in gefrorenem Zustand in der Nähe von Vulkanen platziert, und diese dann mithilfe von Wasserstoffbomben zur Explosion gebracht“ worden. Als Verursacher der Katastrophe, die den Namen „incident II“ trägt, wird „Xenu“ genannt, der – nach den Darlegungen der Scientology – >>Herrscher über eine Konföderation von 21 Sonnen und 76 Planeten<< gewesen sei. „Nach 6-jährigen Auseinandersetzungen sei Xenu von loyalen Offizieren gefangen genommen worden, indem er in einem von einer ewigen Batterie versorgten Kraftfeld in den Bergen eingesperrt wurde – dort soll er sich noch heute befinden.“ Es bleibt erstens zu fragen, ob diese Information einen realen Hintergrund hat und ob sie einer der Gründe für die irdische Fehlentwicklung sein könnte, zweitens was sich hinter „incident I“ verbirgt?

 

- Könnte es sein, dass auf jenen Welten der von „Xenu“ geführten Konföderation auch das kapitalistische System vorherrschte, so dass – neben den deportierten Straftätern – vor 75 Millionen Jahren „geistiger Müll“ analog zur Erde gebracht wurde, wie heute „Wohlstandsmüll“ nach Afrika exportiert wird?

 

 

Könnte letztlich die Aussage richtig sein, dass die von Karl Marx erkannten Gesetze der gesellschaftlichen Entwicklung erst mithilfe der dialektischen Denkweise entdeckt werden konnten, woraus die Schwierigkeiten der Plejaren und Eduard Meiers resultieren, die „Unlogik der Erdenmenschen“ und ihre wissenschaftlichen Ergebnisse zu verstehen?

 

Bitte denken Sie über all dies nach, bitte verständigen Sie sich mit Eduard Meier, damit wir gemeinsam der Wahrheit näher kommen und realistische Lösungen zur Erhaltung des irdischen Lebenssystems finden.

 

Mit freundschaftlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                      Berlin, den 14.04.2008, 21:26 Uhr