Je zwei gleich lautende E-Mails am 04.03.2008, 01:27 Uhr bis 01:35 Uhr, an

Oskar Lafontaine, Lothar Bisky, Wolfgang Methling und an Gregor Gysi (Dieter Liehmann)

Veröffentlichung am 04.03.2008

 

 

 

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Von                                                                                                Berlin, den 3./4. März 2008

Werner Grundmann, Telefon: 030/9250722

Bernkasteler Str. 12, 13088 Berlin

 

An

Parteivorstand DIE LINKE

Vorsitzender der Partei DIE LINKE, Gen. Oskar Lafontaine

Vorsitzender der Partei DIE LINKE, Gen. Prof. Dr. Lothar Bisky

Umweltpolitischer Sprecher, Gen. Prof. Dr. Wolfgang Methling

Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Fraktionsvorsitzender Gen. Dr. Gregor Gysi

 

 

 

Einverständnis von Professor Dr. Gruber zum Vortrag über Raumenergie

 

Sehr geehrte Genossen Lafontaine, Bisky, Gysi und Methling,

       am 2. März 2008 erhielt ich einen Anruf vom Ehrenpräsidenten der Deutschen Vereinigung für Raumenergie, Prof. (em.) Dr. Dr. Dr. h.c. Josef Gruber. Nach der Durchsicht seines 26seitigen „zusammenfassenden Berichtes über ausgewählte Entwicklungen in der Raumenergie-Forschung …“ vom 17./18. Mai 2003 in Breisach hatte ich mich in einem ausführlichen Postbrief vom 16./17. Januar 2008 an ihn gewandt. Der Brief an Professor Gruber betraf die gesellschaftspolitische und ökonomische Problematik zur Verhinderung der Klimakatastrophe in Verbindung mit der breiten Nutzbarmachung der Raumenergie. Ich verwies darauf, dass die breite Nutzbarmachung die Raumenergie im Rahmen der Gemeinschaftsökonomie für unsere Menschheit zur Überlebensenergie werden könnte. Zugleich erwähnte ich meine Vorschläge zur Aufnahme der Nutzbarmachung der Raumenergie in das Parteiprogramm der LINKEN. Es fehle bisher „eine politische Kraft, die Kenntnis von der Existenz der Gemeinschaftsökonomie und der Raumenergie hat und sich hinter deren Nutzbarmachung stellt.“ Diese politische Kraft könne „offenbar nur eine linke Partei sein, deren Führung die existenziellen Gefahren aus der weiteren Nutzung der Privatökonomie und der nicht erneuerbaren Energiereserven bewusst sind, die also die Systemfrage stellt.“ In diesem Zusammenhang zitierte ich die Aussage des „Parteivorsitzenden der LINKEN, Oskar Lafontaine, auf dem Vereinigungsparteitag“, wonach „die Systemfrage … durch die Umweltfrage gestellt“ werde (vgl. Neues Deutschland vom 18.06.2007, S. 3). Meinem Brief fügte ich die zehn Seiten meiner „Erkenntnisse aus den Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung“ als Anlage bei.

 

In meinem Schreiben äußerte ich die Vermutung, dass im Parteivorstand der LINKEN inzwischen der Wunsch bestehen könne, kompetent zur Problematik der Existenz und Nutzbarmachung der Raumenergie informiert zu werden. An Professor Dr. Gruber gerichtet, schrieb ich, dass er nach meiner Kenntnis am besten für einen solchen Vortrag geeignet sei.

 

Während des Telefongesprächs entschuldigte sich Professor Dr. Gruber zunächst für sein verzögertes Reagieren. Er habe in den letzten Wochen das Manuskript für ein Buch über die Raumenergie fertig gestellt und meinen Brief sowie viele andere Post erst einmal zur Seite gelegt. Doch er betrachte mein Anliegen als „extrem wichtig“ und sei bereit, vor dem Parteivorstand der LINKEN, aber auch vor Gremien anderer Parteien, über Raumenergie zu sprechen.

 

Professor Dr. Josef Gruber, Jahrgang 1935, war von 1976 bis 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Statistik und Ökonometrie an der Fakultät für Wirtschaftwissenschaft der FernUniversität in Hagen. Er studierte in München Landwirtschaft und an der Iowa State University in den USA Volkswirtschaftslehre, Statistik, Ökonometrie und Agrarökonomik. Seit 1992 ist er Mitglied der Akademie der Technologischen Wissenschaften der Ukraine. Er war von 1997 bis 2003 Präsident der Deutschen Vereinigung für Raum-Energie e. V. (DVR).

 

Prof. (em.) Dr. Dr. Dr. h.c. Josef Gruber ist erreichbar unter:

Telefon: 02334/3213

Fax: 02334/43781

in

Hohenlimburg

An der Herberge 7

58119 Hagen

 

Aus dem Telefongespräch mit Prof. Dr. Gruber entnahm ich sein großes Interesse zu den politischen Hintergründen des unzureichenden Standes der Nutzbarmachung der Raumenergie.

 

Ich bitte, die verantwortlichen Genossen des Parteivorstandes der LINKEN und der Fraktion der LINKEN zu entscheiden, ob nach hinreichender Prüfung und Vorbereitung Professor Dr. Josef Gruber zu einem Vortrag über die Existenz und die breite Nutzbarmachung der Raumenergie eingeladen werden sollte.

 

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich dieses Schreiben – nach den mehrfach provozierten Unterbrechungen meiner Internet-Kontakte – zweifach an Sie übermittle.

 

Mit solidarischen Grüßen und besten Wünschen

 

Werner Grundmann                         Berlin, den 4. März 2008, 01:23 Uhr

 

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