Postbrief am 30.12.2007 an Marco Bischof                 Veröffentlichung am 30.12.2007

 

 

Werner Grundmann                                                            Berlin, den 29./30.12.2007

Web-Adresse: www.bwgrundmann.de

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Herr

Marco Bischof

Future Science & Medicine
Bouchéstrasse 12, Haus 2
12435 Berlin

 

Praktische Nutzbarmachung der Raumenergie

 

Sehr geehrte Herr Bischof,

                                      seit 1997 sind mir die Arbeiten der WERKSTATT FÜR DEZENTRALE ENERGIEFORSCHUNG e. V. bekannt. In der Zeit von 1997 bis 2001 nahm ich an Vortragsveranstaltungen der Werkstatt im Bürgertreff des S-Bahnhofs Lichterfelde - West teil. Aus dieser Zeit sowie aus Veröffentlichungen sind mir die Arbeiten zur Existenz und Nutzung der Raumenergie, der freien Energie, der Vakuumenergie bzw. der Nullpunktenergie bekannt. Über die Internet-Adresse der Werkstatt fand ich zum Binnotec e. V. und stieß auf Ihren Namen. Ich wende mich spezifisch an Sie, erstens weil Sie von der prinzipiellen Bedeutung der Nutzbarmachung von Raumenergie für die Weiterentwicklung der Menschheit ausgehen, zweitens wegen Ihrer Aufgeschlossenheit zur Erforschung und Dokumentation wissenschaftlicher Grenzgebiete.

 

In Ihrem Beitrag zur Einführung in „innovative Energietechnologien“ aus dem Jahre 2002 verweisen Sie auf Gerald Celente und die von ihm vorausgesagte Energie-Revolution im 21. Jahrhundert: 

„Von allen Umwälzungen, die das neue Jahrhundert bringen werde, werde sich die Verfügbarkeit völlig neuer Energiequellen als die grösste Revolution erweisen. Etwas euphorisch meint er, die Abhängigkeit von Kohle und Erdöl, die weltweite Umweltverschmutzung, die globale Erwärmung und die von den Ölmächten betriebene politische Beeinflussung werde bald ein Ende haben, und aus den Trümmern des sterbenden Industriezeitalters mit seinen fossilen Brennstoffen werde ein neues global bestimmtes Zeitalter hervorgehen, dessen Grundlage kostenfrei arbeitende Energiemaschinen seien.“

 

Ich setze in die Nutzbarkeit der Raumenergie außerordentliche Hoffnungen, zumal ich aus Veröffentlichungen der in der Schweiz gegründeten „Freien Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien“ (FIGU: www.figu.org ) entnehmen konnte, dass Nicola Tesla mit seiner Hypothese tatsächlich Recht hat, wonach die Energiegewinnung aus dem Vakuum „an jedem Punkt im Universum erhältlich ist“.

 

Hinsichtlich der Realisierung der allgemeinen Nutzung ergeben sich jedoch mehrere Fragen. Sie selbst zweifeln, ob innovativ Energieerzeugung „gesellschaftlich gewollt wird und politisch durchgesetzt werden kann“. Andererseits bleibt offen, ob wir diese Form der Energiegewinnung als Menschheit überhaupt noch in breitem Umfang erleben oder ob uns die Klimakatastrophe zuvorkommt. Deshalb frage ich mich, ob ohne die Nutzbarmachung der Raumenergie die Klimakatastrophe überhaupt verhindert werden kann!

 

Die Kernfrage ist meines Erachtens ökonomischer Natur. Sie ist an den Begriff Ökonomie selbst gebunden. Werden die Begriffe Ökonomie und Wirtschaftlichkeit faktisch gleichgesetzt, wird also Ökonomie von vornherein gewinnorientiert und im Sinne von Privatökonomie (Friedrich Engels) verstanden, dann haben „kostenfrei arbeitende Energiemaschinen“ in der Wirtschaft keine Chance! Sie würden von den profitorientierten Energiekonzernen ähnlich gefürchtet wie vom Teufel das Weihwasser! Wer sollte auch für die Nutzung von Energie bezahlen, deren Gewinnung den Anbieter – bis auf die Anschaffung der Energiemaschine – nichts kostet, die an jedem Standort mit möglicherweise geringen einmaligen Aufwendungen eingesetzt werden können? Für den Verbraucher dieser Energie entstünde eine analoge Situation, wie wenn er für die umgebende Luft bezahlen müsste.

 

Ausgehend von diesen wenigen Sätzen und vom geistigen Gefangensein im dominant privatökonomischen System der Marktwirtschaft komme ich zur Folgerung, dass all jene Parteien, die die Marktwirtschaft stützen, die Nutzbarmachung von Raumenergie letztlich ablehnen müssen!

 

Es bleibt auszuführen, wie Ökonomie im wahren Sinne definiert werden kann und welche politischen Parteien und gesellschaftlichen Kräfte die Anwendung dieser „wahren“ Ökonomie unterstützen und fördern könnten. Mit dieser Problematik befasse ich mich seit vielen Jahren. Mein Vorschlag zur Definition des Gegenstandes der Ökonomie als Wissenschaft ist fast banal: Die Ökonomie befasst sich mit rationeller Bedürfnisbefriedigung! Weil rationelle Befriedigung von Bedürfnissen in Gemeinschaften am besten möglich ist, stelle ich die bedürfnisorientierte Gemeinschaftsökonomie der gewinnorientierten Privatökonomie gegenüber. Das Maß der Gemeinschaftsökonomie ist der gesamte Zeitaufwand zur Befriedigung aller (gemeinschaftlich anerkannten) individuellen und gemeinsamen Bedürfnisse. Unter der Nutung der Gemeinschaftsökonomie könnte mit dem Verteilungs- und Austauschprinzip gearbeitet werden. Sie wäre langfristig nicht an Geld gebunden! Und sie hat gegensätzlichen Charakter zu der auf Wirtschaftwachstum und Naturverbrauch orientierten Privatökonomie! Die vorgeschlagene Definition schließt sogar die Existenz von ökonomischem Verhalten in der unbewusst lebenden Natur ein!

 

Allerdings setzt diese „wahre“ Ökonomie Gemeineigentum und (eingeschränkten) Gemeinbesitz an Natur voraus. Ihre Nutzung könnte durch die Schaffung von Zellen der Gemeinschaftsökonomie in ausgewählten gesellschaftlichen Bereichen eingeleitet werden, die sich auf eigener ökonomischer Basis in Kooperation mit anderen Zellen zu höher organisierten Strukturen entwickeln und allmählich den Einflussbereich der Privatökonomie in einem jahrzehntelangen Prozess einengen, ohne ihr Konkurrent zu sein. Als energetische Grundlage würde die Raumenergie genau der Denkweise zur Nutzung der Gemeinschaftsökonomie entsprechen. Damit wäre ein abgestimmter Zusammenhang hergestellt, der als Denk- und Handlungsweise Grundlage für die Funktionsweise einer nachkapitalistischen Gemeinschafts- und Überlebensordnung werden könnte.

 

Die Begründung meiner skizzierten Ergebnisse habe ich – noch ohne Berücksichtigung der Energiefrage – in den "Berliner Thesen für eine nachkapitalistische Gemeinschaftsordnung" vorgenommen und über meine ausgangs genannte Homepage in diesem Jahr auf 70 Seiten veröffentlicht. Eine zehnseitige Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus den Berliner Thesen finden Sie unter

                      http://www.bwgrundmann.de/erk_bt.htm.

 

Die einzige deutsche Partei, die meine Vorschläge unterstützen könnte, ist meines Erachtens DIE LINKE! Deshalb habe ich bereits vor zwei Jahren begonnen, Ergebnisse zu den Berliner Thesen ausgewählten Politikern zu vermitteln. Ab März 2007 begann ich, mehrere Spitzenpolitiker und Wissenschaftler der Linken in die Information einzubeziehen, u. a. Gregor Gysi und Oskar Lafontaine, Dr. sc. André Brie und Prof. Dr. Michael Brie.

 

In der Zeit vom 2. - 4.11.2007 war ich (als Parteiloser) zur "Energiepolitischen Konferenz der LINKEN" nach Hamburg eingeladen. Sie hatte ein hohes Niveau; jedoch wurden die Begriffe "freie Energie" oder "Raumenergie" nicht ein einziges Mal erwähnt – so als seien selbst die genannten Begriffe den Energiepolitiker und Fachleuten der LINKEN unbekannt! Ich habe deshalb im November 2007 verschiedene führende Politiker und Wissenschaftler der LINKEN angeschrieben, um sie mit der Existenz der Raumenergie bekannt zu machen. Zudem reichte ich Vorschläge zum Parteiprogramm der LINKEN ein, u. a. um den Begriff Raumenergie in das Parteiprogramm aufnehmen zu lassen. Die vier Vorschläge zum Parteiprogramm DER LINKEN habe ich in einer Datei zu 16 Seiten zum Herunterladen zusammengefasst:

                    http://www.bwgrundmann.de/Parteiprogr4Vorschl.htm.

 

Meine Vorstellung ist: Wenn es gelänge, einen Prototyp einer allgemein anwendbaren Maschine zur Gewinnung von Raumenergie zu schaffen, der von den Zellen der Gemeinschaftsökonomie allgemein genutzt werden kann, dann wäre der entscheidende Schritt getan! Er würde sicherlich von den LINKEN und vielen progressiv denkenden und um die Zukunft der Menschheit besorgten Menschen nachdrücklich unterstützt werden!

 

Zum 12. Januar 2008 wurde ich zur BAG Umwelt-Energie-Verkehr zu 10 Uhr nach Magdeburg in die Landtagsfraktion DIE LINKE in das Landtagsgebäude am Domplatz eingeladen. Ein Anfang zum Bekanntmachen der Raumenergie im Kreise der Fachleute der LINKEN könnte darin bestehen, dass offiziell ein Mitglied des Binnotec zu einem Vortrag über Raumenergie eingeladen wird. Doch ohne Ihre Zustimmung möchte ich den Vorschlag nicht unterbreiten. Ich habe allerdings am 27.12.2007 bereits eine E-Mail an info@binnotec.org gesandt und einen Vortragsvorschlag erbeten. Zudem konnte ich bei Andreas Manthey unter 0177 3123119 auf die Mailbox sprechen

 

 

Zu Ihrer Aufgeschlossenheit zur Erforschung und Dokumentation wissenschaftlicher Grenzgebiete möchte ich heute lediglich erwähnen, dass ich an dieser Problematik selbst sehr interessiert bin, weil ich hinreichend eigene Erfahrungen mit dem Ungewöhnlichem sammeln durfte. Insbesondere bin ich mir seit sechs Jahren bewusst, dass ich schrittweise inspirativ zu jenen Aussagen geführt wurde, die nunmehr als meine Erkenntnisse erscheinen. Und sicherlich gibt es viele andere Menschen auf unserer Erde, die geistig geführt werden, ohne sich dessen bewusst zu sein. Ich weiß auch inzwischen, dass es unterschiedliche Quellen der geistigen Führung gibt, die sich über das rechte oder das linke innere (geistige) Gehör oder über beide Seiten zugleich bemerkbar machen. Nach Inspirationen, die i. a. nachts unbemerkt erfolgen, habe ich nach dem Frühstück die Möglichkeit, die neuen Gedanken zu notieren und später zu verarbeiten. All das, was inspiriert wurde, muss für mich einsichtig sein und auf bereits Bekanntem aufbauen. Zuweilen werde ich auch nachts mit einem Impuls geweckt, um Töne zu empfangen, die eine Wertung einer kurz vordem abgeschlossenen Arbeit bedeuten sollen oder die erreichte Wegstrecke kennzeichnen. Ich habe es aber auch erlebt, dass die Fähigkeit zur geistigen Führung durch bestimmte Intelligenzen mir gegenüber missbraucht wurde!

 

Nach all den Erfahrungen der vergangenen Jahre bin ich davon überzeugt, dass die geistige Führung von Repräsentanten der Erdenmenschheit durch hoch entwickelte Intelligenzen dazu dienen soll, uns vor einer Selbstvernichtung zu bewahren. Auch mein heutiger Brief entsprang aus Inspirationen. Wenn Sie zu dieser Problematik mehr von mir wissen möchten, bin ich selbstverständlich zu einem Gespräch gern bereit. Im Übrigen habe ich bis 1960 an der Universität Leipzig Wirtschaftsmathematik studiert, bin mit Karl Marx groß geworden, nicht gläubig und nicht mehr religiös gebunden.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                      Berlin, den 30.12.2007,  15:42 Uhr

 

Anmerkung: Diesen Brief hatte ich als E-Mail am 30.12.2007, 01:55 Uhr,

an info@marcobischof.dot.com gesandt. Die E-Mail kam mit der Meldung „Mail delivery failed“ zurück.