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ArkadierBWG.doc                                   abrufbar veröffentlicht am 27.04.09

 

Werner Grundmann                                              Berlin, den 22. April 2009

 

                 

Die Arkadier als Proselenen?

 

Von Blerim Berisha, Zürich, wurde mir in einer E-Mail vom 18. April 2008, 21:33 Uhr, die Frage gestellt, ob eine Beziehung zwischen den Arkadiern und den Bewohnern von Kleinatlantis bestehen könnte.

 

Zu den Arkadiern heißt es in Meyers Konversations-Lexikon von 1896:

>> Die Arkadier zählten zu den ältesten Völkern Griechenlands. Pausanias nennt sie Autochthonen, andre Schriftsteller machen sie sogar zu Proselenen, d. h. älter als der Mond. Die heimischen Sagen des Volkes reichten bis über die Deukalionische Flut, bei welcher das Gebirge Kyllenne als der Rettungsort des Menschengeschlechts erscheint. Als erster arkadischer König gilt Pelasgos, der Anführer pelasgischer Einwanderer aus Nordgriechenland, von dem das Land Pelasgia hieß. … Der letzte arkadische König war Aristokrates II. …“ (vgl. ebd., Fünfte Auflage, Erster Band, Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien, 1896, S. 894). <<

 

Über Kleinatlantis wurde in den Semjase-Kontakt-Berichten (SKB) informiert. Ich zitiere – mit geringen Korrekturen – aus meiner „kurzen Geschichte zur langwierigen Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung“ vom 24.04.2006 (vgl. www.wbgrundmann.de/apokalyptische.htm ), die von FIGU-Informationen ausgeht, die von den Plejaren und von Eduard Meier stammen:

 

>> Vor „33‘000 Erdenjahren“ begann unter „Führung“ des „Jschwisch ... ATLANT“ eine weitere Neubesiedlung der Erde. Unter ihm „wurde der Kontinent Atlantis ausgebaut und wohnbar gemacht, während unter der Herrschaft von seiner Frau Karyatide Kleinatlantis seine Existenz fand, zur gleichen Zeit, als durch ihren Vater MURAS die gigantische Stadt MU erbaut wurde.“ (Vgl. SKB, S. 1060). „Das Inselreich Atlantis“ befand sich in der Nordhälfte des heutigen Atlantischen Ozeans im Raum der Azoren, die nur noch ein Überbleibsel des 3000 Meter tief versunkenen Inselreiches Atlantis darstellen (vgl. Maarten Dillinger: „Außerirdische und die Friedenssehnsucht der Erdenmenschen ...“, R. G. Fischer Verlag, Frankfurt, 1984, S. 311/312.). „Kleinatlantis“ lag „im heutigen Mittelmeerraum“ und „die gigantische Stadt MU an jener Stelle, an der heute die Wüste Gobi existiert.“(Vgl. ebd., S. 304) Laut Semjase befand sich Kleinatlantis im „santorinischen Raum“ (vgl. SKB, S. 801).

 

Die „Zerstörung des Kontinentes Atlantis infolge einer Kriegsfehde mit Mu“ erfolgte im Jahre 9498 v. u. Z. (vgl. FIGU-Bulletin, Nr. 39, S. 12, und SKB, S. 871), „wobei MU-Wissenschaftler einen Kleinplaneten (Adonis) aus dem Asteroidengürtel lenkten und ihn zur Erde und auf Atlantis steuerten, wodurch dieses im Meer versank und eine Sintflut ausgelöst wurde“, die sogenannte Maya-Sintflut (vgl. SKB, S. 2140). Mu wurde mittels Strahlenwaffen zerstört. Mit dem „Untergang“ von Atlantis und Mu begann vor 11'500 Jahren die unmittelbare Herrschaft von Arus und des Geschlechtes der Arier über die Erdenmenschheit.

 

Während der Herrschaft des Jehav kam es 1453 v. Chr. durch die „gefährliche Erdnähe“ des Zerstörers zur Explosion des „Vulkans Santorin im hellenischen Meer“ (vgl. SKB, S. 2142), wobei die minoische Kultur auf Kreta zerstört wurde, die aus der Kultur von Kleinatlantis hervorgegangen war. Ein Teil der Minoer konnte sich auf das Festland zum heutigen Griechenland retten (vgl. SKB, S. 801). Möglicherweise spielte diese bewusst herbeigeführte bzw. nicht verhinderte Katastrophe, die riesige Zerstörungen im Mittelmeerraum, vor allem in Ägypten anrichtete, einhundert Jahre später eine wesentliche Rolle bei der Spaltung des Volkes der Arier und bei der Vertreibung des Arussem. <<

 

Die Zitate aus den Semjase-Kontakt-Berichten bestätigen, dass Nachfahren der Bewohner von Kleinatlantis, die auch Minoa (Kreta) besiedelten, sich vor der Explosion des Santorin auf das griechische Festland retten konnten. Deren Nachfahren könnten jene Arkadier gewesen sein, die die geistige Entwicklung der griechischen Antike entscheidend prägten.

 

All diese Informationen vermögen jedoch nicht zu erklären, warum die Arkadier von manchen Schriftstellern zu Proselenen erklärt wurden, die „älter als der Mond“ gewesen sein sollen.

 

Auch zum Mond der Erde gibt es in den Semjase-Kontakt-Berichten interessante Informationen. Ich zitiere wiederum aus meiner „kurzen Geschichte …“:

 

>> Nachdem die Lyraner vor 26 Millionen Jahren zur Milchstraße gekommen waren (vgl. SKB, S. 2550 u. S. 2745), trat der Zerstörer aus unbekannter Quelle erstmalig vor 22 Millionen Jahren in den Lyrasystemen in Erscheinung, wo er „zwei Drittel der damaligen Menschheit vernichtete“ (vgl. SKB, S. 1055). Der Zerstörer riss „ein Teilstück eines Planeten aus den Lyrasystemen“ heraus, das auf eine Bahn zum SOL-System, unserem Sonnensystem, gelangte (vgl. ebd., S. 1057). Dieses Teilstück wurde „bereits vor einigen wenigen Millionen Jahren“ zum Trabanten der Erde (vgl. SKB, S. 34-37 und S. 2138), d. h., die aus den Lyrasystemen zur Erde Deportierten hatten sich in Form des Erdmondes einen Teil ihrer alten Heimat angeeignet! Doch auch der Zerstörer nahm – wenn auch sehr viel später – den Weg zu unserem Sonnensystem. Das konnte kein Zufall sein! Er wurde zu einem zehnten Planeten des Sonnensystems mit „immer wiederkehrender“ stark elliptischer Bahn (vgl. SKB, S. 1057). … Dass der Erdmond ein Stück eines Planeten war, wird dadurch belegt, dass sich auf seiner Rückseite alte Städte befinden (vgl. FIGU-Bull. Nr. 52, S. 15-18). <<

 

Sicherlich können die Vorfahren der Arkadier nicht aus der Zeit vor „wenigen Millionen Jahren“ stammen, als die Erde ihren heutigen Mond noch nicht eingefangen hatte. Die Ausdrucksweise „älter als der Mond“ muss auf einen anderen Hintergrund verweisen. Dieser Hintergrund wird offenbar, wenn die kaum glaubhaften Informationen zur Existenz der Inneren Erde ernst genommen werden.

 

Im Heft Spezial 14/252 des „Magazin 2000plus“ erschienen im März 2008 zwei Beiträge über „Die Innere Erde“. Auf den Seiten 84 bis 89 gibt Helmut Schaffer eine „Tonbandaufnahme vom 14. Oktober 2003 von Doris Honegger Zimmermann“ wider, in der sie mit „ihrem Begleiter vom Ashtar-Command“ über einen Besuch im „Bereich“ Agartha der „Inneren Erde“ spricht. Zu diesem Bereich gehört auch die Stadt Shamballah, die als „heilige Stadt“ (vgl. ebd. S. 84/85) und im zweiten Beitrag als „Hauptstadt“ bezeichnet wird, „die unterhalb der Stadt Lhasa im heutigen Tibet liegt. Viele Tunnel verbinden Shamballah mit der Erdoberfläche im Himalaja-Gebirge.“ (Vgl. ebd., S. 90) Der zweite Beitrag auf der Seite 90 ist ein „Update von Sheldan Nidle“ vom 7. Februar 2006. Er ist insofern außerordentlich bedeutsam, weil damit – meines Wissens erstmalig – einem Agarther die Möglichkeit gegeben wurde, aus eigener Sicht über die historischen Hintergründe des Lebens und über die Lebensweise in der „Inneren Erde“ zu berichten.

 

Über die Existenz von Agartha (Agarthi, Agharta) hatte ich zuerst im Buch von Billy Meier „Die Wahrheit über die Plejaden“, Verlag Silberschnur, 2. Auflage 1999, S. 125/126, und in den Semjase-Kontakt-Berichten gelesen (vgl. ebd., S. 801). Ausgehend von eigenen Beobachtungen Eduard Meiers „im buddhistischen Ashoka Ashram in Mehrauli/Indien“ sehe ich keinen Grund, an der Existenz der „Agartha-Wesen“ mit „bläulicher Hautfarbe“ zu zweifeln (vgl. „Die Wahrheit über die Plejaden“, S. 125/126).

 

Zu den natürlichen Voraussetzungen zur Existenz von Agartha schreibt der Agarther Sheldan Nidle:

- „Die erste Feststellung, die hier gemacht werden muss, ist, daß diese Innere Erde in der Tat existiert!“ (Heft 252 des „Magazin 2000plus“, S. 90)

 

- „Wie alle Himmelsobjekte ist die Erde hohl. Diese Tatsache wird von denen unterdrückt, die euch insgeheim beherrschen, denn die Wahrheit darüber hat einen Domino-Effekt, der weitere Sinnestäuschungen umwerfen kann.“ (Ebd.)

 

- „Die Innere Erde besteht aus zwei Hauptmerkmalen: Das erste ist die innere Erdkruste, eine Fortsetzung der äußeren Oberflächenkruste. Die beiden Polar-Regionen haben jeweils eine riesige Eintrittsöffnung, etwa wie ein entkernter Apfel, und die Kruste hüllt sich um den inneren Hohlraum. Die äußere und die innere Kruste haben eine sehr ähnliche Topographie: Beide enthalten Ozeane, Kontinente, Gebirge, Seen und Flüsse. Nur liegt die innere Kruste dem Erdzentrum gegenüber. Dieses Zentrum (Zentralsonne) glüht und ist von einem wolkigen Schleier umhüllt. Das davon ausgehende Licht ist etwas diffuser als das Sonnenlicht, daher ist das Tageslicht der inneren Erde weicher und sanfter als auf der äußeren Erdoberfläche. … Agartha … ist der letzte lebende Rest der zweiten Kolonie der Galaktischen Föderation: Lemura.“ (Ebd.)

 

Versteckte Zugänge zur Inneren Erde muss es offenbar mehrere auf der Erde geben. Helmut Schaffer berichtet über „verschiedene … Zentren“ in der Inneren Erde, „z. B. im Himalaya, auf den Philippinen, in Süd- und Nordamerika und Ägypten“, wobei „die heilige Stadt Shambala“ im Bereich von Agartha das „Meister-Zentrum“ ist (vgl. Heft 252, S. 84).

 

Es bleibt zu fragen, warum uns Eduard Meier und die Plejaren bisher die für die Erdenmenschheit bedeutsamen Informationen über die hohle Erde vorenthalten haben! Ich halte es für einen fundamentalen Unterschied, ob Menschen verborgen „in einem riesigen Höhlenbezirk“ unterirdisch leben oder ob es eine zweite Lebenswelt auf der inneren Erdkruste mit Städten bis zu einer Million Einwohner gibt (vgl. Heft 252, S. 86)!

 

Die Sirianer und die Plejaren kamen etwa zur gleichen Zeit zur Erde. Semjase von den Plejaren berichtete von den „Sumerern“, die „aus einer Rasse der Sirianer“ hervorgingen und „sich vor 33'000 Jahren im Gleichpart der Plejasystem-Flüchtlinge auf der Erde festsetzten“ (vgl. SKB, S. 1061). In Helmut Schaffers Beitrag äußert sich eine in Agartha lebende Frau, dass „ihr Volk seit ca. 30'000 Jahren hier [lebt]“ (vgl. Heft 252, S. 87).

 

„Lemuria war in ihrer ursprünglichen Form eine Gesellschaft auf der Erdoberfläche, mit einem unterirdischen Bestandteil. Eine Hauptstadt war auf der großen Inselwelt angesiedelt, die vor etwa 25'000 Jahren in den Wellen des Pazifiks versank, eine war im Erdinnern angesiedelt. Diese Stadt war es dann, zu der die Regierung von Lemuria nach der Katastrophe umsiedelte.“ (Heft 252, S. 90).

 

Über die Besiedlung des Pazifikraumes durch Sirianer gibt es meines Wissens von den Plejaren keine Informationen, auch nicht über die Vernichtung der betreffenden Hauptstadt. Die Pazifikflut könnte durch den „Zerstörer“ ausgelöst worden sein.

 

Sheldan Nidle berichtet: „Die neuen Herrscher auf der Erdoberfläche im Imperium Atlantis ordneten an, daß die Haupttunneleingänge ins Erdinnere versiegelt wurden. Erst während der letzten Tage von Atlantis brachen die Lemurianer diese Versiegelung wieder auf und retteten so viele Oberflächenbewohner vor dem sicheren Tod.“ Er bezeichnet die neuen Herrscher als „Anunnaki“. (Vgl. ebd.)

 

In diese generelle Entwicklung ordnet sich der historische Niedergang von Lemuria ein, worüber die Plejaren meines Wissens allerdings nicht informieren.

 

Jene Lemurianer, die in den letzten Tagen von Atlantis die Versiegelung zur Erdoberfläche aufbrachen, „bildeten eine Gesellschaft, die später für einige Zeit zur Erdoberfläche zurückkehrte und zum Rama-Imperium wurde, das im südlichen Asien lag. Die große Flut von 8000 v. Chr. beendete diesen Versuch, die Menschheit vor den finsteren Machenschaften der Anunnaki zu bewahren. Trotz dieses Rückschlags beharrten die Lemurianer auf ihrer Rolle, die Oberflächenwelt, vor dem wüsten Treiben dieser Halunken zu schützen. Es waren Lemurias galaktische Gesandte, die die Mitgliedschaft dieses Sonnensystems in der Galaktischen Föderation aufrechterhielten. Nach der großen Flut und dem Niedergang des Rama-Imperiums gruppierten sich die Lemurianer neu und nannten ihre neu zusammengesetzte Gesellschaft ‚Agartha’. Die Hauptstadt Shamballah wurde in eine Höhle umgesiedelt, die unterhalb der Stadt Lhasa im heutigen Tibet liegt. Viele Tunnel verbinden Shamballah mit der Erdoberfläche im Himalaja-Gebirge.“ (Vgl. Heft 252, S. 90).

 

Der Plejare Quetzal gibt in den SKB, S. 2140, eine Übersicht über die irdischen Sintfluten in jener Zeit. Es war die Zeit, als die Arier unter Arus ihre direkte Herrschaft über die Erdenmenschheit durchsetzten. Leider enthält die Tabelle Fehler, wie im FIGU-Bulletin Nr. 39, S. 12, zugestanden wird. Nach meinen Analysen war es etwa im Jahre 8238 v. Chr., als ein „großer Asteroid in den Indischen Ozean“ stürzte und eine Sintflut auslöste. Es war die dritte Sintflut seit der Vernichtung von Atlantis! Es darf davon ausgegangen werden, dass bei den natürlich erscheinenden Katastrophen kräftig nachgeholfen wurde.

 

Das Vertreiben der Nachkommen der auf der Erde siedelnden Sirianer, die sich Lemurianer und später Agarther nannten, von der Erdoberfläche vor 10'000 Jahren wurde durch die „finsteren Machenschaften der Anunnaki“, der Kräfte des Arus, erzwungen. Es bleibt zu erklären, warum und von wem wird das friedliebende Volk der Agarther seit 10'000 Jahren gezwungen ist, ausschließlich in der Inneren Erde zu leben, warum die offizielle Kontaktaufnahme der Agarther mit den Menschen, die auf der Oberfläche der Erde leben, nach wie vor verhindert wird und warum uns Eduard Meier und die Plejaren bisher den wahren Aufbau der Erde als Hohlkörper mit Zentralsonne und der inneren Erdkruste vorenthalten haben.

 

 

Um die Ausgangsfrage von Blerim Berisha über die Beziehung zwischen den Arkadiern und den Bewohnern von Kleinatlantis zu beantworten, kann zusammenfassend gesagt werden:

 

Einige Informationen, die Blerim Berisha zu den Vorgängern der Arkadier gesammelt hat, sprechen dafür, dass sie zeitweilig in der Inneren Erde leben mussten, dass sie bereits zu jenen Menschen gehörten, die vor der Zerstörung von Atlantis und Mu Schutz in der Inneren Erde fanden. Während dieser Zeit „drehten sich die Sterne noch nicht am Himmel“, weil der nördliche „Himmel“ der Inneren Erde lediglich die Zentralsonne der Erde sowie die damals noch vorhandene Öffnung zum äußeren Himmel am Nordpol zeigte. Damit waren die Urahnen der Arkadier in der Inneren Erde existent, „bevor der Mond die Erde begleitete“, weil der Mond für die Menschen der Inneren Erde unsichtbar ist. Die „Verehrung des Mondes“ durch die Arkadier würde sich dadurch erklären, dass für sie die Sichtbarkeit des Mondes mit einer Befreiung vom erzwungenen Aufenthalt in der Inneren Erde verbunden war.

 

 

Werner Grundmann                                  Berlin, den 22.04.2009, 21:40 Uhr

 

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